M365Con 2027 – die kostenlose Online-Konferenz · 11–22 Jan 2027 · 120 sessions→ m365con.net

Blog · Mirko Peters

Drittanbieter-Apps in Teams verstehen

Von ·

Drittanbieter-Apps in Microsoft Teams sind wie zusätzliche Hände und Köpfe für Ihren Arbeitsbereich. Sie schließen Lücken und machen Ihren Arbeitstag reibungsloser. Sie stammen nicht von Microsoft, lassen sich aber nahtlos in Teams einbinden und ergänzen es mit wenigen Klicks um neue Werkzeuge und Funktionen.

Automatisch mit KI aus dem Originalbeitrag übersetzt. Englisches Original lesen

▶ BLOGUnderstandingThird-Party Apps in…M365.FM
Titelbild: Understanding Third-Party Apps in Teams

Drittanbieter-Apps in Microsoft Teams sind wie zusätzliche Hände und Köpfe für Ihren Arbeitsbereich. Sie schließen Lücken und machen Ihren Arbeitstag reibungsloser. Sie stammen nicht von Microsoft, lassen sich aber nahtlos in Teams einbinden und ergänzen es mit wenigen Klicks um neue Werkzeuge und Funktionen.

Mit diesen Apps erledigen Sie mehr, ohne Teams zu verlassen. Denken Sie an Projekt-Tracker, Umfragen, Dashboards, Dokumentenverwaltung oder sogar digitale Assistenten und Bots. Es geht darum, Ihre bevorzugten Werkzeuge zu integrieren, sodass Unterhaltungen, Dateien und Workflows an einem Ort zusammenlaufen. Wer die richtigen Apps gezielt einbindet, strafft Arbeitsabläufe, steigert die Produktivität und macht Teams zu einer echten Schaltzentrale, die auf jede Art von Team zugeschnitten ist.

Was sind Drittanbieter-Apps in Microsoft Teams

Drittanbieter-Apps in Microsoft Teams sind Anwendungen, die von Unternehmen oder Entwicklern außerhalb von Microsoft entwickelt wurden. Sie finden diese im Teams-App-Store und können sie direkt in Ihren Arbeitsbereich einbinden. Sie ergänzen Funktionen, die nicht standardmäßig enthalten sind, etwa automatisierte Erinnerungen, CRM-Integrationen, Tools für den Dateiaustausch und vieles mehr.

Anders als die integrierten Teams-Funktionen wie Chat und Anrufe erweitern Drittanbieter-Apps den Funktionsumfang von Teams, indem sie externe Werkzeuge anbinden oder neue Funktionen bereitstellen. Beispielsweise funktionieren Trello für das Aufgabenmanagement, Polly für schnelle Umfragen und Salesforce für CRM als Drittanbieter-Apps direkt in Teams. Solche Integrationen machen Teams zur zentralen Anlaufstelle für alle Ihre Arbeitsanforderungen.

Vorteile der Integration von Drittanbieter-Apps

  1. Verbesserte Zusammenarbeit: Drittanbieter-Apps erleichtern es allen, gemeinsam zu arbeiten, Ideen auszutauschen und Projekte voranzubringen. Apps wie Whiteboard oder Miro ermöglichen spontanes Brainstorming, und gemeinsame Aufgabenboards sorgen dafür, dass das gesamte Team auf dem gleichen Stand bleibt.
  2. Schlankere Arbeitsabläufe: Die Integration von Werkzeugen wie Projektmanagern, Umfrage-Apps oder Automatisierungs-Bots spart Zeit und reduziert Routinearbeit. Automatisierte Benachrichtigungen und Workflow-Bots übernehmen wiederkehrende Aufgaben, sodass sich Ihr Team auf die wirklich wichtigen Prioritäten konzentrieren kann.
  3. Zentralisierte Informationen: Wenn geschäftskritische Daten aus Salesforce, Jira oder ähnlichen Apps direkt in Teams erscheinen, müssen Sie sich nicht mehr durch endlose Tabs oder Fenster klicken. Aktualisierungen und Benachrichtigungen landen direkt in den Kanälen, in denen Sie ohnehin kommunizieren.
  4. Anpassung an Ihre geschäftlichen Anforderungen: Nicht jedes Team arbeitet gleich. Wenn Sie nur die Apps hinzufügen, die Ihre Gruppe benötigt, etwa für HR-Tickets, Umfragetools oder Dokumentenfreigaben, schaffen Sie einen Arbeitsbereich, der zu Ihrer Arbeitsweise und Ihren Aufgaben passt.
  5. Höhere Produktivität und Effizienz: Weniger Wechsel zwischen Apps bedeutet weniger Verwirrung und mehr Fokus. Schnelle Umfragen, schneller Dateizugriff, Genehmigungen im Vorbeigehen und sofortige Erinnerungen summieren sich zu reibungsloseren und schnelleren Arbeitstagen.

Mit den richtigen Integrationen wird Teams mehr als ein Chat-Tool: Hier wird die eigentliche Arbeit erledigt.

Verfügbare Arten von Drittanbieter-Apps

Bei Drittanbieter-Apps in Microsoft Teams gibt es keine Einheitslösung. Das Spektrum reicht von einfachen Add-ons bis hin zu leistungsstarken integrierten Plattformen, die jeweils ihre eigenen Stärken haben.

Manche Apps wirken wie digitale Assistenten: Sie helfen beim Abrufen von Informationen oder automatisieren wiederkehrende Aufgaben. Andere dienen als Konnektoren, die Live-Daten oder Aktualisierungen aus externen Geschäftssystemen einbinden. Außerdem gibt es Apps, die angepasste Dashboards oder Arbeitsbereiche direkt in Ihren Teams-Kanälen bereitstellen, sodass alle ohne Plattformwechsel auf Geschäftswerkzeuge zugreifen können.

Wenn Sie diese App-Typen verstehen, können Sie sich auf die Lösungen konzentrieren, die für Ihr Team am wichtigsten sind. Die folgenden Abschnitte erläutern Bots, Konnektoren, Registerkarten und Workflow-Tools genauer und zeigen, wie jede Kategorie Ihren täglichen Umgang mit Teams verbessern kann.

Bots und virtuelle Assistenten in Teams

  1. Automatisierte Q&A-Bots: Diese Bots beantworten häufige Fragen direkt in Teams, sodass Ihre Gruppe nicht auf eine Antwort von einer Person warten muss. Brauchen Sie kurz eine Information zu einer HR-Richtlinie? Der Bot liefert sie. Möchten Sie wissen, wann die Gehaltsabrechnung läuft? Fragen Sie einfach nach, ganz ohne Suche.
  2. Terminassistenten: Bots wie der Kalender-Bot für Microsoft Teams können Besprechungen planen, freie Zeitfenster finden und sogar Erinnerungen setzen, alles über den Chat. Sie sagen dem Bot, was Sie brauchen, und er erledigt den Rest, ohne endlose E-Mail-Verläufe.
  3. Aufgabenautomatisierung durch Bots: Einige Bots ermöglichen es Ihnen, Workflows und Prozesse einzurichten, ohne den Chat zu verlassen. Ein Projekt-Bot kann beispielsweise Statusaktualisierungen automatisieren, Aktionen protokollieren oder Folgeaufgaben automatisch zuweisen, sobald jemand eine wichtige Nachricht veröffentlicht oder ein Meilenstein erreicht wird.
  4. Eigene Bots für anspruchsvolle Aufgaben: Mit Tools wie App Studio können Sie eigene Bots erstellen, auch mit begrenzten Programmierkenntnissen. Für anspruchsvollere Szenarien lohnt sich dieser praxisnahe Leitfaden zu benutzerdefinierten Bots und Erweiterbarkeit in Teams-Besprechungen. Sie werden feststellen, dass Sie Teams gezielt an individuelle Workflows und Geschäftslogiken anpassen können.
  5. Kontextbezogene Hilfe-Bots: Benötigen Sie Hilfe bei einer Teams-Funktion oder möchten Sie lernen, wie eine bestimmte App funktioniert? Virtuelle Assistenten geben Ihnen Tipps und Anleitungen in Echtzeit, ohne dass Sie Ihre Unterhaltung verlassen müssen. Das erleichtert das Onboarding neuer Benutzer und sorgt dafür, dass alle produktiv bleiben.

Möchten Sie Bots ohne großen Programmieraufwand erstellen? Dieser Leitfaden zur Bot-Erstellung ohne Code ist ein guter Einstieg für IT-Administratoren und alle, die eine maßgeschneiderte Lösung wünschen.

Connectors für Geschäftsdaten

Registerkarten und Erweiterungen für die Zusammenarbeit

Beliebte Apps von Drittanbietern in Teams für 2025

  1. Projektmanagement-Apps: Tools wie Trello, Asana und Monday.com bleiben die erste Wahl, wenn es darum geht, Aufgaben zu organisieren, den Status nachzuverfolgen und Arbeit zuzuweisen. Sie machen Teams zu einer echten Kollaborationsplattform. Wenn Sie einen praxisnahen Fahrplan für Projektmanagement in Teams suchen, lohnt sich dieser ausführliche Leitfaden zum Projektmanagement.
  2. Integrationen für Notizen: OneNote ist nach wie vor beliebt, um Besprechungsnotizen zu erfassen, zu ordnen und zu teilen. Fortgeschrittene Anwender nutzen Vorlagen und Tags, um umsetzbare Notizsysteme aufzubauen. Wie Sie Ihren Prozess optimieren, zeigt dieser Workflow für mehr Produktivität mit OneNote.
  3. CRM- und Vertriebs-Apps: Integrationen von Salesforce, HubSpot und Dynamics 365 helfen Vertriebs- und Supportteams, Leads zu verwalten, Opportunities nachzuverfolgen und die Kommunikation mit Kunden im Blick zu behalten, und zwar alles innerhalb der Teams-Kanäle.
  4. Umfragen und Abstimmungen: Polly und Forms sind beliebte Optionen, um schnell Feedback aus dem Team einzuholen, unterhaltsame Umfragen durchzuführen oder Antworten zu Veranstaltungen reibungslos zu verwalten.
  5. Dateifreigabe und Automatisierungstools: Dropbox, Box und Power Automate erweitern Teams um einen schnellen Dateizugriff und Workflow-Automatisierung. So lassen sich Prozesse über verschiedene Tools hinweg einfach verbinden. Besonders leistungsstark ist Power Automate für die Automatisierung von Projektaktualisierungen. Ein gutes Beispiel finden Sie in dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Organisation von Projekten in Teams.

Wenn Sie diese gut bewerteten Integrationen nutzen, behalten Sie die Produktivität im Griff und Ihr Team arbeitet wie ein gut geöltes Uhrwerk.

Drittanbieter-Apps in Microsoft Teams hinzufügen und verwalten

Das Hinzufügen und Verwalten von Drittanbieter-Apps in Teams ist in der Regel unkompliziert, sobald Sie wissen, wo Sie suchen müssen und welche Schritte dazugehören. Der eigentliche Nutzen entsteht jedoch erst, wenn Sie verstehen, wie Apps installiert werden, wer sie genehmigen muss und welche Maßnahmen Ihren Arbeitsbereich sicher und übersichtlich halten.

Dieser Abschnitt gibt Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Schritte, vom Finden der Apps über die Verwaltung von Berechtigungen bis hin zur Aktualisierung. Ob Sie als Benutzer ein Tool hinzufügen oder als IT-Administrator für Genehmigung und Aufsicht zuständig sind: Die folgenden Hinweise helfen Ihnen, jeden Schritt sicher umzusetzen.

Apps aus dem Teams-Store finden und installieren

  1. Öffnen Sie Microsoft Teams und suchen Sie in der Seitenleiste nach dem Symbol „Apps“. Dort gelangen Sie zum Teams-Store, in dem Hunderte Apps nach Kategorie und Funktion aufgelistet sind.
  2. Suchen oder durchsuchen Sie den Store nach der gewünschten App. Klicken Sie auf eine App, um Beschreibung, angeforderte Berechtigungen, Benutzerbewertungen und Screenshots anzuzeigen.
  3. Als Endbenutzer können Sie auf „Hinzufügen“ klicken, um die App zu installieren, sofern Ihr Administrator keine zusätzliche Genehmigung verlangt. Die App erscheint anschließend in Ihrem Teams-Arbeitsbereich und ist bereit zur Einrichtung.
  4. Administratoren legen fest, welche Apps auf Mandanten- oder Teamebene verfügbar sind, und können häufig Apps für bestimmte Gruppen oder alle Benutzer gesammelt installieren. Prüfen Sie im Zweifel vorab die Unternehmensrichtlinien, bevor Sie fortfahren.

App-Berechtigungen und Genehmigung durch Administratoren

  1. Berechtigungen sorgfältig prüfen: Jede App fordert bestimmte Berechtigungen an, die vom Lesen von Nachrichten bis zum Zugriff auf Dateien reichen. Prüfen Sie stets, auf welche Daten die App zugreifen oder die sie ändern darf, bevor Sie sie zulassen.
  2. Genehmigungsworkflows für Administratoren: Viele Organisationen verlangen für die Installation von Apps die Genehmigung durch die IT-Administration. Anfragen gehen häufig an das IT-Team, das Sicherheit, Compliance und Datenschutz prüft, bevor Apps für alle freigeschaltet werden.
  3. Berechtigungsrichtlinien: Erfahrene Administratoren richten Berechtigungsrichtlinien ein, die nur vertrauenswürdige Apps zulassen und riskante Apps einschränken. Um Teams noch gezielter abzusichern, bietet diese Episode zur Härtung der Teams-Sicherheit bewährte Methoden zum Schutz von Daten und zur sicheren Zusammenarbeit.
  4. Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit in Balance bringen: Ziel ist es, nützliche Tools bereitzustellen und gleichzeitig sensible Daten zu schützen. Entscheidend ist das richtige Verhältnis zwischen Nutzen und Sicherheit.

Apps aktualisieren und entfernen

  1. Regelmäßig auf Updates prüfen: Öffnen Sie die Einstellungen der Teams-App oder das Admin-Center, um zu sehen, ob verfügbare Updates ausgerollt wurden. Aktuelle Apps bedeuten weniger Fehler und bessere Sicherheit.
  2. Apps sicher entfernen: Wenn Sie eine App nicht mehr benötigen, entfernen Sie sie über den Bereich zur App-Verwaltung in Teams. Administratoren können die App für alle, nur für bestimmte Teams oder nur für einzelne Benutzer deaktivieren.
  3. Governance-Richtlinien einhalten: Prüfen Sie vor dem Entfernen einer App, die in mehreren Teams genutzt wird, alle Richtlinien und Vorgaben. Das Entfernen kann Arbeitsabläufe und den Zugriff auf Daten beeinflussen.
  4. Unterbrechungen vermeiden: Kündigen Sie größere Änderungen frühzeitig gegenüber den Benutzern an und planen Sie Updates oder Entfernungen nach Möglichkeit in ruhigeren Phasen. So lassen sich Probleme vermeiden und der Betrieb bleibt professionell.

Governance und Sicherheits-Best-Practices für Drittanbieter-Apps

Wenn Sie Drittanbieter-Apps in Teams einführen, geht es nicht nur um Komfort. Sie müssen auch Governance und Sicherheit berücksichtigen. Dazu gehört die Verantwortung, Unternehmensdaten zu schützen, gesetzliche Vorgaben einzuhalten und sicherzustellen, dass nur genehmigte Apps Zugriff auf vertrauliche Informationen erhalten.

Dieser Abschnitt behandelt das „Warum“ guter Governance: Datenabflüsse vermeiden, Compliance-Anforderungen unterstützen und den Überblick behalten, wenn Apps kommen und gehen. Sie lernen, wie Sie Genehmigungsworkflows einrichten, Berechtigungen konfigurieren und die laufende Nutzung überwachen. Wenn Sie tiefer in sichere Zusammenarbeit einsteigen möchten, bietet dieser Leitfaden zu turning Teams chaos into collaboration einen soliden Überblick über Governance-Strategien.

In den kommenden Teilen erfahren Sie, wie Sie belastbare Richtlinien einrichten, Ihre Daten zuverlässig absichern und genau prüfen, wer welche Anwendung nutzt, damit Sie Problemen immer einen Schritt voraus sind.

App-Berechtigungen und Richtlinien verwalten

Datensicherheit und Compliance-Aspekte

App-Nutzung überwachen und prüfen

Teams Admin Center für die App-Verwaltung

  1. App-Zuweisung: Im Admin Center weist die IT Apps bestimmten Nutzern, Teams oder allen Mitarbeitenden der Organisation zu. Sie steuern, wer was sieht, und reduzieren so Unübersichtlichkeit und Risiken.
  2. Berechtigungen konfigurieren: Administratoren legen App-Berechtigungen zentral fest und können so je nach Geschäftsrichtlinie den Zugriff auf sensible Daten zuverlässig genehmigen oder verweigern. Bei Bedarf lassen sich globale, teamspezifische oder individuelle Nutzer-App-Richtlinien festlegen.
  3. Masseninstallation und Entfernung: Sie möchten ein neues Tool an alle Mitarbeitenden im Kundensupport ausrollen oder eine veraltete App für alle gleichzeitig entfernen? Die Massenfunktionen im Admin Center erledigen das mit wenigen Klicks statt mit stundenlanger manueller Einrichtung.
  4. Nutzungsberichte: Erfassen Sie, welche Apps am beliebtesten sind, wer sie nutzt, und erkennen Sie ungenutzte oder riskante Apps, bevor sie Probleme verursachen. So bleibt Ihre Teams-Umgebung effizient und entspricht den Geschäftsregeln.
  5. Vereinfachte Aufsicht: Das Admin Center bündelt all diese Aufgaben, damit IT-Profis auch dann eine saubere, gut gesteuerte Umgebung pflegen können, wenn der App-Katalog wächst und sich weiterentwickelt.

Mit diesen Steuerungsmöglichkeiten erhalten Organisationen die Flexibilität von Drittanbieter-Apps, ohne das Chaos unkontrollierter Wildwuchs-Apps oder Sicherheitslücken.

Benutzerdefinierte App-Entwicklung und Integration in Teams

Manchmal ist die beste App für eine Aufgabe eine, die Sie selbst entwickeln. Die Entwicklung benutzerdefinierter Apps in Teams ermöglicht es Organisationen, Lösungen exakt auf ihre Anforderungen zuzuschneiden. So lassen sich proprietäre Systeme, Workflows oder Datenquellen anbinden, die keine Standard-App erreichen kann.

Dieser Abschnitt gibt einen Überblick darüber, warum Organisationen eigene Apps entwickeln, welche Entwicklungswerkzeuge und Frameworks zur Verfügung stehen und was nötig ist, damit alles sicher und compliant bleibt. Die folgenden detaillierten Abschnitte helfen Ihnen zu planen, ob sich eine eigene Teams-App lohnt, begleiten Sie durch den Entwicklungsprozess und beleuchten die wichtigsten Sicherheitsschritte.

Wenn Sie sich für Nachrichtenerweiterungen, Registerkarten sowie das Erstellen und Bereitstellen eigener App-Lösungen interessieren, finden Sie viele praktische Hinweise in diesem Leitfaden zu Teams-App-Erweiterungen.

Wann Sie eine benutzerdefinierte Teams-App wählen sollten

Werkzeuge und Frameworks für die App-Entwicklung

Benutzerdefinierte Apps in Microsoft Teams absichern

Häufige Herausforderungen bei Drittanbieter-Apps meistern

  1. App-Wildwuchs: Zu viele Apps können Benutzer überfordern, Kanäle verstopfen und für Verwirrung sorgen. IT-Administratoren sollten Richtlinien festlegen, die das Genehmigen, Entfernen und Kategorisieren von Apps regeln, damit alles übersichtlich bleibt. Strategien, um den Wildwuchs einzudämmen und die Verwaltung von Arbeitsbereichen zu automatisieren, finden Sie hier: Automatisierung gegen Teams-Wildwuchs.
  2. Datensilos: Wenn Teams getrennte Apps mit geringer Integration nutzen, werden Daten isoliert. Der gezielte Einsatz von Connectors und gemeinsamen Registerkarten hilft, dass alle mit denselben Informationen arbeiten. Das reduziert Doppelarbeit und Missverständnisse.
  3. Unvorhersehbare Kosten: Viele Drittanbieter-Apps laufen auf Basis von Lizenzen oder Nutzungsplänen. Bevor Sie ein Tool für alle ausrollen, prüfen Sie die Nutzung und legen Sie Richtlinien für Verlängerungen und Upgrades fest. So vermeiden Sie böse Überraschungen beim Budget und halten Ihren Technologie-Stack schlank.
  4. Onboarding und Akzeptanz bei den Nutzern: Die Einführung einer neuen App bedeutet, Nutzer zu schulen und die Akzeptanz aktiv zu unterstützen. Ziehen Sie kurze Lerneinheiten und schriftliche Anleitungen in Betracht. Wenn Sie die Zusammenarbeit durch bessere Governance verbessern möchten, lesen Sie unseren Beitrag zu Governance und Kontrollen für Teams.
  5. Integration des Dashboards: Nutzer wissen oft nicht, wo sie Dashboards finden – sollen sie Teams oder SharePoint verwenden? Praktische Vor- und Nachteile sowie Tipps, wie sich die Lösung an die Bedürfnisse der Endnutzer anpassen lässt, finden Sie im Vergleich der Dashboards in Teams und SharePoint.

Zukünftige Trends für Apps von Drittanbietern in Microsoft Teams

Das Ökosystem der Teams-Apps entwickelt sich schnell. Laut dem Bericht von Microsoft aus dem Jahr 2024 stehen inzwischen über 1.900 zertifizierte Apps von Drittanbietern zur Verfügung, die von mehr als 600 Millionen monatlichen Nutzern verwendet werden. Experten erwarten, dass diese Zahl in den nächsten zwei Jahren um 30 % wachsen wird, angetrieben durch die Nachfrage nach KI-gestützten Produktivitätstools.

Ganz oben auf der Liste der Trends stehen KI-gestützte Integrationen. Bots und virtuelle Assistenten werden immer intelligenter und lernen, ganze Workflows zu automatisieren und personalisierte Hilfestellung zu bieten. Auch die Sicherheitsautomatisierung legt zu: Neue Werkzeuge erleichtern IT-Teams die Überwachung der Compliance und das Risikomanagement in Echtzeit.

Plattformübergreifende Erfahrungen werden ausgebaut. Erwarten Sie engere Verbindungen zwischen Teams und geschäftskritischen Plattformen wie Salesforce, ServiceNow und SAP, sodass alle Daten, Aufgaben und Unterhaltungen an einem zentralen digitalen Ort zusammenlaufen.

Auch bei der Governance gibt es Fortschritte. Immer mehr Organisationen setzen automatisierte Genehmigungsworkflows, lückenlose Prüfprotokolle und erweiterte Analysen ein, um die App-Nutzung im großen Stil zu steuern. Da KI und Automatisierung die Zusammenarbeit weiter verändern, sind eine starke Governance und aktuelle Sicherheitsmaßnahmen der Schlüssel, um für kommende Veränderungen gerüstet zu sein.

Microsoft Teams Fabric workspace Microsoft Azure Functions Microsoft Whiteboard

Verwandte Artikel

RSS