So verwalten Sie Benutzerkonten mit der Exchange Online Admin API
Von Mirko Peters · · Aktualisiert
Lernen Sie die Exchange Online Admin API kennen, eine REST-basierte Alternative zu Exchange Web Services (EWS). Verwalten Sie Exchange-Online-Benutzerkonten effektiv.
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Die Verwaltung von Benutzerkonten ist für jede Organisation entscheidend. Sie stellt sicher, dass Mitarbeitende den richtigen Zugriff auf Ressourcen haben und sensible Informationen gleichzeitig geschützt bleiben. Die Exchange Admin API macht diesen Prozess einfacher und effizienter. Mit ihren leistungsstarken Funktionen können Sie Benutzerkonten schnell erstellen, aktualisieren oder löschen. Außerdem können Sie Postfächer effektiv verwalten. Diese API optimiert Ihren Arbeitsablauf und spart Zeit, sodass Sie sich auf das konzentrieren können, was wirklich zählt: Ihr Team.
Das Wichtigste in Kürze
Die Exchange Admin API vereinfacht die Verwaltung von Benutzerkonten. Sie können Konten damit effizient erstellen, aktualisieren und löschen.
Verwenden Sie OAuth 2.0 für eine sichere API-Authentifizierung. Dabei werden Zugriffstoken anstelle von Kennwörtern verwendet, wodurch die Anmeldedaten der Benutzer geschützt bleiben.
Sichern Sie Ihre Zugriffstoken stets ab, um unbefugten Zugriff und mögliche Datenlecks zu verhindern.
Implementieren Sie Strategien zur Fehlerbehandlung, um häufige Probleme wie unbefugten Zugriff oder fehlerhafte Anfragen wirksam zu behandeln.
Achten Sie bei der Nutzung der API auf Ratenlimits. Überwachen Sie Ihre Nutzung und erwägen Sie, Anfragen zu bündeln, um innerhalb der Limits zu bleiben.
7 überraschende Fakten zur Exchange Admin API
Wenn Sie Exchange Online verwalten, kann die Exchange Admin API verändern, wie Sie Ihre Umgebung automatisieren, absichern und überwachen. Hier sind sieben überraschende Fakten zur Exchange Admin API.
- Sie bietet Postfachverwaltung über die Graph API hinaus. Microsoft Graph deckt zwar viele Benutzer- und Postfachszenarien ab, die Exchange Admin API stellt jedoch spezialisierte Endpunkte für exchangespezifische Konfiguration und Verwaltung bereit, die in Graph nicht verfügbar sind. Damit ist sie die erste Wahl für tiefgehende Automatisierung in Exchange Online.
- Granulares RBAC und Administratoreinwilligung sind erforderlich. Die API erzwingt Exchange-spezifische rollenbasierte Zugriffssteuerungen und erfordert für sensible Vorgänge häufig eine ausdrückliche Administratoreinwilligung. Daher sind eine Berechtigungsvergabe nach dem Prinzip der geringsten Rechte und dedizierte Dienstprinzipale für eine sichere Automatisierung unverzichtbar.
- Unterstützt Batch- und Massenvorgänge für große Umgebungen. Die Exchange Admin API ermöglicht batchartige und massenhafte Verwaltungsmuster (zum Beispiel das Aktualisieren von Richtlinien für viele Postfächer). Das reduziert die Anzahl der Aufrufe deutlich und vereinfacht die Verwaltung großer Mandanten.
- Hat mandantenweite Drosselung und Limits, die sich von Graph unterscheiden. Drosselungsregeln und Anforderungslimits unterscheiden sich von Microsoft Graph. Sie müssen Wiederholungs- und Backoff-Logik speziell für das Verhalten der Exchange Admin API entwerfen, um unerwartete Fehler unter Last zu vermeiden.
- Ermöglicht erweiterte Compliance- und Überwachungskontrollen. Die API stellt Exchange-spezifische Compliance-Funktionen bereit, etwa Nachrichtenflussregeln, Zuweisungen von Aufbewahrungsrichtlinien und Überwachungskonfigurationen. So lassen sich organisatorische Richtlinien programmgesteuert und in großem Umfang durchsetzen.
- Lässt sich in hybride Exchange-Umgebungen integrieren. Organisationen im Hybridmodus können die Exchange Admin API zusammen mit lokalen Verwaltungstools nutzen, um Einstellungen und Richtlinien abzustimmen. Das erleichtert Migrations- und Koexistenzszenarien.
- Lässt sich mit PowerShell und modernen Authentifizierungsabläufen erweitern. Sie können Exchange-Online-PowerShell-Module und die Exchange Admin API mit OAuth 2.0 per App-only-Authentifizierung oder delegierten Abläufen kombinieren. So entsteht eine moderne, sichere Automatisierung, und bei Bedarf bleiben bewährte PowerShell-Funktionen erhalten.
Nutzen Sie die Exchange Admin API als Ergänzung zu Microsoft Graph und PowerShell für eine robuste, skalierbare und sichere Verwaltung von Exchange Online.
Authentifizierungsmethoden
Bildquelle: unsplashÜbersicht zu OAuth 2.0
Wenn Sie mit der Exchange Admin API arbeiten, ist das Verständnis von OAuth 2.0 unverzichtbar. Dieses Framework erhöht die Sicherheit, indem es Anwendungen erlaubt, auf Ressourcen zuzugreifen, ohne Benutzeranmeldeinformationen offenzulegen. Anstatt Kennwörter weiterzugeben, verwenden Sie Zugriffstoken, was das Risiko unbefugter Zugriffe deutlich verringert. Hier sind einige wichtige Merkmale von OAuth 2.0, die es zu einer robusten Wahl für die API-Authentifizierung machen:
Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
Tokenbasierte Autorisierung verringert das Risiko, Benutzeranmeldeinformationen offenzulegen, und bietet eine sicherere Methode für den API-Zugriff. | |
Granulare Zugriffssteuerung | OAuth 2.0 ermöglicht eine feingranulare Berechtigungsverwaltung über Bereiche (Scopes). So können Organisationen genau steuern, auf welche Ressourcen ein Client zugreifen darf. |
Flexibilität | Das Framework unterstützt mehrere Autorisierungsabläufe und passt sich so unterschiedlichen Anwendungstypen und Bereitstellungsszenarien an. |
Skalierbarkeit | API-Gateways können die Validierung und Verwaltung von Token effizient übernehmen und hohe API-Datenverkehrsvolumen unterstützen, ohne die Leistung zu beeinträchtigen. |
Zugriffstoken abrufen
Für die Interaktion mit der Exchange Admin API benötigen Sie Zugriffstoken. Hier finden Sie eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung, die Sie durch den Prozess führt:
Registrieren Sie eine App in Microsoft Entra ID.
Weisen Sie die erforderlichen API-Berechtigungen zu.
Weisen Sie RBAC-Berechtigungen zu.
Der Schutz Ihrer Zugriffstoken ist entscheidend. Werden Token nicht geschützt, können sie ernsthafte Sicherheitsrisiken nach sich ziehen. Hier sind einige potenzielle Gefahren ungesicherter Zugriffstoken:
APIs können sensible Daten offenlegen, wenn sie nicht ordnungsgemäß abgesichert sind.
Ungesicherte Zugriffstoken können zu unbefugtem Zugriff und zur Manipulation von Daten führen.
Die steigende Zahl von API-Angriffen zeigt, wie wichtig robuste Sicherheitsmaßnahmen sind.
Gelingt es außerdem jemandem, sich als Global Admin auszugeben, kann er die volle Kontrolle über Ihren Mandanten erlangen, einschließlich des Zugriffs auf Dienste wie SharePoint Online und Exchange Online. Das kann zu erheblichen Datenschutzverletzungen führen.
Um Exchange-Online-RBAC-Rollen für den API-Zugriff Anwendungen zuzuweisen, gehen Sie wie folgt vor:
Für delegierte Szenarien stellen Sie sicher, dass dem Benutzer die notwendigen RBAC-Rollen in Exchange Online zugewiesen sind, etwa Empfängerverwaltung oder Organisationsverwaltung.
Für Szenarien mit reiner App-Authentifizierung weisen Sie dem Dienstprinzipal, der Ihre App repräsentiert, Microsoft Entra-Rollen oder benutzerdefinierte Exchange-RBAC-Rollengruppen zu.
Verwenden Sie den passenden OAuth-2.0-Zugriffstokenablauf für Ihren Anwendungstyp, entweder delegiert oder nur für Apps.
Installieren Sie Exchange Online PowerShell und stellen Sie eine Verbindung her.
Erstellen Sie einen neuen Dienstprinzipal und weisen Sie die erforderlichen Rollen zu.
Überprüfen Sie die Rollenzuweisung und testen Sie RBAC für Anwendungen.
Wenn Sie diese Richtlinien befolgen, können Sie Benutzerkonten effektiv verwalten und gleichzeitig sicherstellen, dass Ihre API-Interaktionen geschützt bleiben.
Verwaltung von Benutzerkonten mit der Exchange Admin API
Benutzerkonten erstellen
Das Erstellen von Benutzerkonten mit der Exchange Admin API ist unkompliziert. Sie müssen bestimmte Felder angeben, um einen neuen Benutzer einzurichten. Hier ist eine kurze Liste der erforderlichen Parameter:
Alias: Dies ist der Benutzername für das Konto.
Name: Der vollständige Name des Benutzers.
FirstName: Der Vorname des Benutzers.
LastName: Der Nachname des Benutzers.
DisplayName: So erscheint der Name des Benutzers im Verzeichnis.
MicrosoftOnlineServicesID: Die E-Mail-Adresse, die dem Konto zugeordnet ist.
Password: Dieser Wert muss abgefragt werden.
ResetPasswordOnNextLogon: Dieser Parameter ist optional, kann aber auf „true“ gesetzt werden, wenn der Benutzer sein Kennwort bei der ersten Anmeldung ändern soll.
Hier ist ein einfaches Beispiel, wie Sie mit PowerShell ein Benutzerkonto erstellen können:
New-MgUser -AccountEnabled $true -DisplayName "Holly Holt" -MailNickname "hollyh" -UserPrincipalName "hollyh@corp.contoso.com" -PasswordProfile @{ForceChangePasswordNextSignIn=$true; Password="YourSecurePassword"}
Benutzerinformationen aktualisieren
Das Aktualisieren von Benutzerinformationen ist genauso einfach. Sie können verschiedene Attribute eines Benutzerkontos über die Exchange Admin API ändern. Hier sind einige gängige Attribute, die Sie aktualisieren können:
Parameter | Beschreibung |
|---|---|
ModifiedObjectResolvedName | Der benutzerfreundliche Name des geänderten Objekts. |
ModifiedProperties | Dies umfasst den Namen der geänderten Eigenschaft, deren neuen Wert und deren vorherigen Wert. |
ExternalAccess | Gibt an, ob der Befehl von einem internen Benutzer oder von externem Personal ausgeführt wurde. |
Um einen Benutzer zu aktualisieren, können Sie einen Befehl wie diesen verwenden:
Update-MgUser -UserId "<userId>" -DisplayName "Holly Holt Updated"
Dieser Befehl aktualisiert den Anzeigenamen des Benutzers mit der angegebenen Benutzer-ID.
Löschen von Benutzerkonten
Wenn Sie Benutzerkonten löschen, sollten Sie einige Schritte befolgen, damit alles reibungslos verläuft. Hier ist eine kurze Anleitung:
Stellen Sie mit PowerShell und den erforderlichen Berechtigungen eine Verbindung zu Ihrem Mandanten in Microsoft 365 her.
Verwenden Sie den Befehl
Connect-MgGraph -Scopes User.Read.All, User.ReadWrite.All, um die Verbindung herzustellen.Ermitteln Sie die Benutzer-ID, indem Sie mit
Get-MgUser -Filter "displayName eq '<display name>'"nach dem Anzeigenamen filtern.Entfernen Sie das Benutzerkonto mit dem Befehl
Remove-MgUser -UserId <userId> -Confirm:$false.
So verwalten Sie Benutzerkonten effizient und halten Ihre Organisation sicher und übersichtlich.
Abrufen von Postfächern für eine effektive Verwaltung
Das Abrufen von Postfächern ist für eine effektive Verwaltung von Benutzerkonten unerlässlich. Hier sind einige bewährte Methoden, die Sie beachten sollten:
Verwenden Sie für alle Vorgänge POST, auch für Get-*-Cmdlets.
Nehmen Sie in den Endpunkt nur Parameter auf, die vom Cmdlet unterstützt werden.
Verwenden Sie X-AnchorMailbox für alle Vorgänge, damit Anfragen korrekt weitergeleitet werden.
Verwenden Sie
$select, um die Größe der Antwortnutzlast zu verringern, insbesondere bei großen Datenmengen.Kombinieren Sie
$selectmit Paginierung, um umfangreiche Daten effizient zu verarbeiten.
Wenn Sie diese Leitlinien befolgen, optimieren Sie Ihre Postfachverwaltung und stellen sicher, dass Ihre Benutzerkonten stets aktuell sind.
Bewährte Methoden für die Exchange Admin API
Fehlerbehandlung
Bei der Arbeit mit der Exchange Admin API können Fehler auftreten. Wenn Sie wissen, wie Sie diese Fehler effektiv behandeln, sparen Sie Zeit und Ärger. Hier finden Sie eine praktische Tabelle mit häufigen Fehlercodes, deren Ursachen und empfohlenen Lösungen:
Fehlercode | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
401 Unauthorized | Fehlendes, ungültiges oder abgelaufenes OAuth-Token. Falscher Scope. | Stellen Sie sicher, dass Ihrer App die richtigen Scopes zugewiesen sind. Fordern Sie bei abgelaufenem Token ein neues an. Überprüfen Sie die TenantID. |
403 Forbidden | Fehlende RBAC-Rolle oder Verwaltung von Objekten außerhalb Ihres Verwaltungsbereichs. | Weisen Sie die erforderlichen RBAC-Rollen zu. Stellen Sie sicher, dass sich das Objekt innerhalb Ihres Verwaltungsbereichs befindet. |
400 Bad Request | Nicht unterstützter oder fehlerhaft formatierter Parameter. | Prüfen Sie die Cmdlet-Details. Nehmen Sie nur unterstützte Parameter auf. |
Falsche Basis-URL | Die Basis-URL ist für Ihre Umgebung falsch. | Verwenden Sie die korrekte Basis-URL für Ihre Organisation. |
Probleme bei der Paginierung | Parameter werden zwischen seitenweisen Aufrufen geändert oder @odata.nextLink wird ignoriert. | Halten Sie Parameter konsistent. Senden Sie Anfragen an @odata.nextLink immer mit POST. |
Routing-Fehler | Fehlender oder falscher X-AnchorMailbox-Header für postfachbezogene Vorgänge. | Fügen Sie X-AnchorMailbox mit der UPN- oder SMTP-Adresse des Postfachs hinzu. Überprüfen Sie den Wert. |
Resilienz | Implementieren Sie eine Wiederholungslogik für Drosselungen und protokollieren Sie Anforderungs-IDs. | Validieren Sie Parameter vor dem Senden von Anfragen, um 400 Bad Request zu vermeiden. |
Wenn Sie diese Strategien befolgen, minimieren Sie Störungen und halten Ihre Abläufe reibungslos am Laufen.
Überlegungen zur Ratenbegrenzung
Die Ratenbegrenzung ist ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Nutzung der Exchange Admin API. Sie trägt zur Leistung der API bei und sorgt für eine faire Nutzung durch alle Benutzer. Hier sind einige Tipps, die Sie beachten sollten:
Limits verstehen: Machen Sie sich mit den von der API festgelegten Ratenbegrenzungen vertraut. Dieses Wissen hilft Ihnen, Ihre Anfragen entsprechend zu planen.
Backoff-Strategien implementieren: Wenn Sie eine Ratenbegrenzung erreichen, implementieren Sie eine Backoff-Strategie. Das bedeutet, dass Sie vor einem erneuten Versuch kurz warten. So verhindern Sie, dass Sie blockiert werden.
Nutzung überwachen: Behalten Sie Ihre API-Nutzung im Blick. Überwachungstools helfen Ihnen, die Anzahl Ihrer Anfragen nachzuverfolgen und zu erkennen, wann Sie sich den Grenzwerten nähern.
Anfragen bündeln: Bündeln Sie Ihre Anfragen nach Möglichkeit. So verringern Sie die Anzahl der Aufrufe und bleiben innerhalb der Grenzwerte.
Wenn Sie das Rate Limiting berücksichtigen, stellen Sie sicher, dass Ihre Interaktionen mit der Exchange Admin API effizient und wirksam bleiben.
Kurz gesagt: Die Exchange Admin API ist ein leistungsstarkes Werkzeug, um Benutzerkonten effektiv zu verwalten. Sie können Konten mühelos erstellen, aktualisieren und löschen und so einen reibungslosen Betrieb Ihrer Organisation sicherstellen. Denken Sie daran: Der Schutz Ihrer Zugriffstoken und das Verständnis der Fehlerbehandlung sind entscheidend für eine reibungslose Nutzung.
Um tiefer in die Exchange Admin API einzusteigen, sollten Sie diese Ressourcen nutzen:
Dieser Artikel führt Sie durch Ihren ersten erfolgreichen Aufruf der Exchange Online Admin API und erklärt zentrale Verhaltensweisen und Muster, die für alle Endpunkte gelten.
Zögern Sie also nicht! Entdecken Sie die API und sehen Sie, wie sie Ihre Prozesse für die Benutzerverwaltung verbessern kann. Viel Erfolg beim Programmieren! 🚀
Häufige Fragen
Was ist die Exchange Admin API?
Die Exchange Admin API ermöglicht es Ihnen, Benutzerkonten und Postfächer in Microsoft Exchange Online zu verwalten. Sie vereinfacht Aufgaben wie das Erstellen, Aktualisieren und Löschen von Benutzerkonten und macht die Administration effizienter.
Wie authentifiziere ich mich bei der Exchange Admin API?
Die Authentifizierung erfolgt über OAuth 2.0. Registrieren Sie Ihre App in Microsoft Entra ID, weisen Sie Berechtigungen zu und holen Sie ein Zugriffstoken ab, um sicher mit der API zu interagieren.
Kann ich die Verwaltung von Benutzerkonten automatisieren?
Ja! Sie können die Verwaltung von Benutzerkonten automatisieren, indem Sie Skripte mit PowerShell oder einer anderen Programmiersprache verwenden. Das spart Zeit und reduziert manuelle Fehler bei der Benutzeradministration.
Was tun, wenn ein Fehler auftritt?
Prüfen Sie den Fehlercode und lesen Sie die Dokumentation für Schritte zur Fehlerbehebung. Häufige Ursachen sind ungültige Token oder fehlende Berechtigungen. Passen Sie Ihre Anfragen entsprechend an.
Wie kann ich meine API-Nutzung überwachen?
Sie können Ihre API-Nutzung überwachen, indem Sie Protokollierung in Ihrer Anwendung implementieren. Erfassen Sie die Anzahl der Anfragen und achten Sie auf Warnungen zu Grenzwerten, um Unterbrechungen zu vermeiden.
Was ist die Exchange Admin API und welche Beziehung besteht zu Exchange Online?
Die Exchange Admin API ist eine neue REST-basierte Verwaltungsschnittstelle, die Microsoft eingeführt hat, um Exchange-Verwaltungsaufgaben für Exchange Online und Office 365 Exchange Online zu ermöglichen. Die Admin-API ist ein REST-basierter Ansatz, der Organisationen dabei helfen soll, die Automatisierung zu modernisieren. Sie bietet Admin-API-Endpunkte, die einen fokussierten Satz an Exchange-Cmdlets und Parametern für gängige Verwaltungsszenarien ausführen, die bisher mit EWS oder Exchange Online PowerShell abgedeckt wurden.
Ist die Exchange Admin API ein Ersatz für Exchange Web Services (EWS)?
Die neue API ist kein direkter 1:1-Ersatz für alle EWS-Szenarien, soll Organisationen aber dabei unterstützen, sich nach und nach von EWS zu lösen. Microsoft hat Zeitpläne für die Einstellung und Empfehlungen veröffentlicht, darunter die Einstellung bestimmter EWS-Szenarien im Oktober 2026. Die Admin-API in der öffentlichen Vorschau bietet REST-API-Alternativen für viele Exchange-Verwaltungsszenarien und modernisiert die Automatisierung.
Welche Verwaltungsaufgaben unterstützen die Admin-API-Endpunkte?
Die API unterstützt einen begrenzten Satz an Exchange-Online-Verwaltungsaufgaben. Der Schwerpunkt liegt auf Exchange-Verwaltungsaufgaben wie der Verwaltung akzeptierter Domänen, mailboxfolderpermission-Einstellungen sowie Delegierungen und Berechtigungszuweisungen. Die Admin-API ist eine REST-basierte Verwaltungsschnittstelle für gängige Exchange-Verwaltungsszenarien. Sie ermöglicht REST-basierte Automatisierung und Skripting neben PowerShell-Cmdlets und PowerShell-Skripten.
Welche Auswirkungen hat das auf Office-365- und Office-365-Exchange-Online-Administratoren?
Für Office-365- und Office-365-Exchange-Online-Administratoren bietet die Vorschau von Exchange einen Weg zur Modernisierung mit einer REST-API und reduziert die Abhängigkeit von EWS-Code und Exchange-Cmdlets. Administratoren können Admin-API-Endpunkte nutzen oder weiterhin Exchange Online PowerShell verwenden, während Microsoft die verfügbaren Funktionen der Admin-API in der öffentlichen Vorschau erweitert. Das hilft Organisationen, von EWS wegzukommen und moderne Automatisierung einzusetzen, die sich in die Verwaltungsabläufe von Microsoft 365 integriert.
Was geschieht mit Exchange Online PowerShell und den vorhandenen PowerShell-Cmdlets? Werden sie entfernt?
Exchange Online PowerShell und PowerShell-Cmdlets bleiben für viele Aufgaben eine unterstützte Option. Die Admin API soll die Exchange-Cmdlets und -Parameter ergänzen und bietet dafür eine REST-basierte Alternative für bestimmte Exchange-Administrationsszenarien. Microsoft hat eine Vorschau der Exchange Admin API sowie Leitlinien für die Nutzung sowohl von PowerShell-Skripten als auch der Admin API veröffentlicht. Einige Szenarien werden weiterhin Exchange Online PowerShell erfordern, bis die Admin API-Endpunkte einen größeren Teil der Exchange-Funktionen abdecken.
Wann wird EWS eingestellt, und was sollten Organisationen vor Oktober 2026 tun?
Microsoft hat für Oktober 2026 die Einstellung bestimmter EWS-Nutzungen angekündigt und Organisationen ermutigt, den Wechsel weg von EWS für bestimmte Exchange-Administrationsszenarien zu planen. Administratoren sollten ihren EWS-Code, die EWS-Nutzung für bestimmte Exchange-Administrationsaufgaben und alle EWS-Szenarien in ihrer Umgebung erfassen. Anschließend sollten sie die öffentliche Vorschau der Admin API, REST-API-Alternativen und Exchange Online PowerShell bewerten, um ihre Automatisierung vor der Einstellung im Oktober 2026 zu modernisieren.
Kann die Admin API Postfachberechtigungen wie mailboxfolderpermission und Delegierungen verwalten?
Ja, die Admin API unterstützt in vielen Szenarien die Verwaltung von mailboxfolderpermission und Delegierungszuweisungen. Sie stellt Endpunkte bereit, mit denen Administratoren Delegierungs- und Berechtigungseinstellungen festlegen oder ändern können. Die Admin API bietet zunächst möglicherweise nur einen eingeschränkten Funktionsumfang. Sie ist jedoch darauf ausgelegt, Organisationen dabei zu helfen, diese spezifischen Exchange-Verwaltungsaufgaben zu automatisieren, ohne ausschließlich auf EWS-Code oder Exchange-Cmdlets angewiesen zu sein.
Wie greife ich auf die Admin API in der öffentlichen Vorschau zu, und welche Authentifizierung ist erforderlich?
Die Admin API ist in der öffentlichen Vorschau verfügbar und erfordert moderne Authentifizierung über die Microsoft Identity Platform (Azure AD/Entra). Administratoren registrieren eine App, erteilen die passenden Bereiche für den Zugriff auf die Exchange Online API und rufen anschließend die REST-basierten Endpunkte der Admin API auf, um die Exchange-Verwaltung durchzuführen. Dieser Ansatz ermöglicht die Integration in bestehende Automatisierungen, Skripte und Microsoft-365-Verwaltungsframeworks.
Gibt es Einschränkungen für die Admin API während der öffentlichen Vorschau?
Während der öffentlichen Vorschau der Admin API kann die API im Vergleich zum vollen Umfang der Exchange-Cmdlets oder EWS nur einen eingeschränkten Funktionsumfang bieten. Die Vorschau konzentriert sich auf ausgewählte Exchange-Verwaltungsaufgaben und einen Teil der Exchange-Funktionen. Organisationen sollten ihre Administrationsszenarien prüfen und ihre Automatisierung modernisieren, indem sie Admin-API-Endpunkte bei Bedarf mit Exchange Online PowerShell kombinieren, bis die API umfangreichere Exchange-Verwaltungsaufgaben unterstützt.
Wie sollten Organisationen ihre Migrationsstrategie von EWS zur neuen REST-basierten Admin API planen?
Organisationen sollten zunächst einen Überblick über die Exchange-Workloads erstellen, die auf EWS angewiesen sind. Anschließend sollten sie bestimmte Exchange-Administrationsszenarien sowie EWS-Szenarien für konkrete Exchange-Verwaltungsanforderungen identifizieren. Die Migration wirkungsvoller Automatisierungen zur Admin API oder zu Exchange Online PowerShell sollte priorisiert werden. Nutzen Sie die öffentliche Vorschau der Admin API, um Administrationsszenarien zu testen und Ihre Automatisierung zu modernisieren. Aktualisieren Sie PowerShell-Skripte und EWS-Code, wo sinnvoll, und verfolgen Sie die Leitlinien von Microsoft zur Einstellung und künftigen Verfügbarkeit bis Oktober 2026 und darüber hinaus.