Microsoft Entra vs. Google Identity: Ein Leitfaden
Von Mirko Peters · · Aktualisiert
Erfahren Sie, wie sich Microsoft Entra und Google Identity in Architektur, Sicherheit, Governance, Implementierung und im Praxiseinsatz unterscheiden, mit konkreten Handlungsempfehlungen.
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Wenn Sie die Identitätsverwaltung für Ihre Organisation planen, stehen Sie wahrscheinlich vor der Entscheidung zwischen Microsoft Entra ID und Google Identity. Diese beiden Schwergewichte prägen den Markt, wenn es darum geht, den Benutzerzugriff auf Cloud-Apps, Geräte und Dienste abzusichern. Da Unternehmen immer stärker in die Cloud wechseln, sei es mit Microsoft 365, Azure oder Google Workspace, ist die Frage, wie Sie Identitäten verwalten, für Sicherheit, Compliance und Produktivität wichtiger denn je.
Dieser Leitfaden zeigt, wie sich beide Plattformen entwickelt haben, welche Stärken sie mitbringen und wie sie sich in einer Welt gegenüberstehen, in der Cloud-Sicherheit kein nettes Extra mehr ist, sondern unverzichtbar. Wir erläutern, warum der Vergleich von Microsoft Entra ID und Google Identity so wichtig ist, insbesondere für Organisationen, die in beiden Welten arbeiten, oder für Hybrid- und Multi-Cloud-Umgebungen, die sich wirklich steuern lassen sollen.
Was ist Microsoft Entra ID?
Microsoft Entra ID ist der neue Name für das frühere Azure Active Directory. Dahinter steckt mehr als ein neues Etikett: Entra ID ist ein konsequenter Schritt in der Cloud-Identitäts- und Zugriffsverwaltung. Als vollständig cloudnative Lösung stellt Entra ID die Benutzer, Geräte und Zugriffsrichtlinien Ihrer Organisation in den Mittelpunkt Ihres Sicherheitsperimeters, und das weit über das hinaus, was das klassische lokale Active Directory leisten konnte.
Entra ID ist tief in das moderne Microsoft-Ökosystem eingebettet. Wenn Sie Microsoft 365 nutzen, Azure einsetzen, Copilot einführen oder Lösungen auf Power Platform entwickeln, bündelt Entra ID alle Anmeldungen, Berechtigungen und App-Zugriffe unter einer zentralen Steuerung. Die Plattform unterstützt Single Sign-on (SSO), bedingten Zugriff, Multifaktor-Authentifizierung und Identity Governance. Diese Funktionen sind direkt integriert und sorgen für durchgängigen Schutz über alle Microsoft-Cloud-Dienste hinweg.
Besonders stark ist die Plattform, wenn es um die Verbindung von Identitätssicherheit und Zero-Trust-Strategien geht. Denken Sie an die Durchsetzung von Least-Privilege-Zugriffen, eine kontinuierliche Überprüfung und die präzise Steuerung jeder Sitzung. Entra ID ist genau für solche Szenarien ausgelegt. Wie wichtig eine saubere Richtlinien- und Lebenszyklusverwaltung ist, erläutert beispielsweise dieser Podcast zum bedingten Zugriff. Er zeigt, warum eine diszipliniertere Identity Governance nicht nur wünschenswert, sondern unverzichtbar ist.
Ob Sie sich gegen neue Angriffswege wie den Missbrauch von OAuth-Zustimmungen schützen wollen, den wir hier ausführlich erklären, oder ob Sie Hybridbereitstellungen verwalten müssen: Entra ID ist das Fundament für Organisationen, die auf Microsoft setzen. Die Stärke der Plattform liegt darin, dass sie Sicherheit, Produktivität und Cloud-Agilität miteinander verbindet, sodass Ihre Mitarbeitenden sicher arbeiten können, wo und wie sie es benötigen.
Google Cloud Identity und Google Workspace im Überblick
Google Cloud Identity ist Googles Antwort auf eine smarte, schlanke Identitätsverwaltung in der Cloud-Ära. Die Lösung fungiert als zentrale Instanz für Authentifizierung, App-Zugriff und Gerätesicherheit, und zwar nicht nur für Google Workspace (früher G Suite), sondern auch für eine Vielzahl externer SaaS-Anwendungen, die Sie im Alltag nutzen könnten.
Innerhalb des Google-Ökosystems behält Cloud Identity im Blick, wer worauf zugreifen darf, verwaltet die Benutzerbereitstellung, erzwingt die Multifaktor-Authentifizierung und vereinfacht administrative Aufgaben über ein einziges Dashboard. Die Lösung arbeitet eng mit Google-Workspace-Apps wie Gmail, Drive, Meet und Kalender zusammen. Das macht die Anmeldung und die Verwaltung von Berechtigungen für IT-Administratoren und Endbenutzer deutlich unkomplizierter.
Die Plattform reicht auch in Nicht-Google-Anwendungen hinein. Über standardbasiertes SSO und Verzeichnissynchronisierung lassen sich Cloud-Tools wie Salesforce, Slack oder sogar AWS-Konten anbinden und absichern. Ziel ist eine einheitliche Identitätserfahrung, unabhängig davon, ob Ihre Daten und Benutzer in der Google Cloud, lokal oder verteilt auf andere Dienste liegen.
Google legt Wert auf einfache Verwaltung und Skalierbarkeit. Geräte lassen sich zentral einbinden, um Richtlinien einheitlich durchzusetzen und Schatten-IT zu erkennen. Ob Sie ein reiner Google-Workspace-Betrieb sind oder sich in Multi-Cloud-Umgebungen wagen: Google Cloud Identity bietet die zentrale Instanz, mit der Sie Identitäten und damit auch Ihr Unternehmen auf sicherem Fundament halten. Alle diese Funktionen bereiten Googles Angebot auf den detaillierteren direkten Vergleich mit Microsoft Entra ID in den folgenden Abschnitten vor.
Google Entra Microsoft: Ökosysteme und Marktpräsenz im Vergleich
Wenn es um Cloud-Identitätsplattformen geht, prallen nicht nur Technologien aufeinander, sondern ganze Ökosysteme. Microsoft Entra ID bildet den Kern eines riesigen Universums aus Produktivitäts- und Sicherheitslösungen von Microsoft. Es unterstützt alles von Azure über Copilot bis hin zu Microsoft 365. Google Identity dagegen ist als verbindendes Element für Google Workspace und Google Cloud konzipiert und hat zunehmend den Anspruch, auch Cloud-übergreifende Verwaltung zu übernehmen.
Beide Unternehmen betrachten Identität nicht bloß als Funktion. Sie stellen sie in den Mittelpunkt der täglichen Arbeit, ob bei der Zusammenarbeit in Teams oder beim Teilen von Dateien in Google Drive. Dieser grundlegende Unterschied im Ansatz prägt nicht nur, wie eine Plattform eingeführt wird, sondern auch, wer sich für welche Plattform entscheidet und warum.
Auch Geografie und Unternehmensgröße spielen eine große Rolle. Microsofts Reichweite in Unternehmen und im öffentlichen Sektor ist kaum zu übertreffen, besonders in Regionen wie Großbritannien und Kanada. Google hingegen spricht eher eine jüngere, von Anfang an cloudaffine Zielgruppe an. Das Unternehmen gewinnt zudem an Bedeutung bei Start-ups, im Bildungsbereich und bei digital geprägten Unternehmen, die Einfachheit und Flexibilität suchen.
In den nächsten Abschnitten betrachten wir, wie sich echte Kunden zwischen diesen Plattformen bewegen, welche Faktoren ihre Entscheidungen beeinflussen und wie sich die Marktanteile in der Technologielandschaft verschieben. Wer diese übergeordneten Trends versteht, ist gut vorbereitet auf die praktischen, konkreten Vergleiche, die folgen.
Kundenbewegungen und Kaufverhalten zwischen Entra ID und Google Identity
Aktuelle Untersuchungen zeigen einen dynamischen Markt. Microsoft Entra ID belegt laut dem Marktanteilsranking von 6sense für Identity Management den vierten Platz. Viele Unternehmen, besonders in regulierten Branchen, bleiben bei dem, was sie kennen, nämlich bei Microsoft. Sie begründen das mit der nahtlosen Integration und der breiten Abdeckung von Compliance-Anforderungen.
Auf der anderen Seite gewinnt Google Identity bei jüngeren, schnell wachsenden Unternehmen und in Regionen an Zuspruch, in denen Kosten und Einfachheit im Vordergrund stehen. Die Migrationstrends zeigen, dass Organisationen die Plattform häufig nach Fusionen oder im Rahmen digitaler Transformationsprojekte wechseln. Manchmal treiben neue regulatorische Anforderungen oder der Wunsch, hybride Arbeitsmodelle zu vereinfachen, diesen Schritt an.
Die Abwanderungsraten sind für beide Plattformen vergleichsweise niedrig. Fallstudien von Experten deuten jedoch darauf hin, dass vor allem bessere SSO-Funktionen, eine verbesserte Administrationsoberfläche und eine spezifische Compliance-Abdeckung den Ausschlag für einen Wechsel geben. Das Fazit? Unternehmen achten auf Beweglichkeit und Passgenauigkeit. Sie wählen die Plattform, die am besten zu den künftigen Anforderungen ihrer Belegschaft und ihrer Sicherheit passt.
Core-Funktionen für Single-Sign-On (SSO) und IAM im Vergleich
Single-Sign-On (SSO) und ein leistungsfähiges Identity and Access Management (IAM) zeigen am deutlichsten, was eine Plattform wirklich leistet. Sowohl Microsoft Entra ID als auch Google Identity haben viele Ressourcen investiert, um den Zugriff reibungslos zu gestalten und gleichzeitig kritische Sicherheitspunkte abzusichern. Beide Plattformen müssen Benutzer über Hunderte SaaS-Dienste hinweg produktiv halten und Administratoren den Überblick bewahren, wenn die Zahl der Benutzer und Apps stark steigt.
Für die meisten Unternehmen besteht eine große Herausforderung darin, Identitäten über eine wachsende Vielzahl von Apps, Cloud-Umgebungen und Benutzergeräten hinweg zu verwalten. Hier können die zugrunde liegende Architektur, die Richtliniensteuerung und die Flexibilität der jeweiligen Plattform den Ausschlag geben. Microsoft setzt auf eine tiefe Integration, und zwar nicht nur innerhalb des eigenen Stacks, sondern auch für lokale Erweiterungen und hybride Umgebungen. Dafür bietet das Unternehmen Werkzeuge wie den Bedingten Zugriff und Governance. Mehr zum Absichern von Zugriffsrichtlinien finden Sie in diesem Leitfaden zu Vertrauensproblemen beim Bedingten Zugriff.
Google hingegen setzt auf Einfachheit und Standards. Mit SAML, OIDC und SCIM lassen sich SaaS-Apps unkompliziert anbinden und Benutzer synchronisieren, unabhängig davon, ob Sie eine reine Google-Umgebung, eine hybride oder eine Multi-Cloud-Umgebung betreiben. Die zentrale Administrationsoberfläche legt Wert auf Effizienz und übersichtliche Abläufe und hält die Verwaltung auch bei wachsendem Umfang skalierbar.
Der nächste Abschnitt erläutert, wie SSO auf beiden Plattformen aus Sicht der Benutzer und der Administratoren funktioniert. Außerdem werden Integrationsszenarien, das Anmeldeerlebnis der Benutzer und die Auswirkungen auf Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit im Alltag beleuchtet. Governance bleibt ein Balanceakt: Es geht nicht nur darum, alles abzuriegeln, sondern auch darum, sichere Innovation zu ermöglichen. Dazu passt auch dieser Beitrag zu Best Practices für die Sicherheit von Power Platform.
So funktioniert Single-Sign-On (SSO) in Entra ID im Vergleich zu Google Identity
- Unterstützte Apps: Entra ID bietet integriertes SSO für über 3.000 SaaS-Apps (darunter Salesforce und ServiceNow) sowie individuelle Integrationen. Google Identity unterstützt SSO für Hunderte beliebte SaaS-Apps, mit vorgefertigten Konnektoren und einer starken Abdeckung von SAML und OIDC.
- Föderationsmethoden: Microsoft unterstützt SAML, OIDC, WS-Federation und die Synchronisierung mit lokalem Active Directory. Google setzt auf SAML und OIDC sowie auf die sichere Verzeichnissynchronisierung mit externen LDAP- und AD-Quellen.
- Anmeldeablauf für Benutzer: Beide Plattformen bieten einen nahtlosen Zugriff über Web und mobile Geräte und erzwingen bei Bedarf MFA. Entra ID ermöglicht Richtlinien für Conditional Access auf Basis des Kontexts. Google Identity erzwingt risikobewussten Zugriff und unterstützt die passwortlose Anmeldung über Google Prompt und Sicherheitsschlüssel.
- Admin-Erfahrung: Die Verwaltung von Benutzern und Apps erfolgt auf beiden Seiten über ein einheitliches Portal. Entra ID setzt auf richtlinienbasierte Steuerung, Google auf einfache Ausrollung und transparente Audit-Protokolle.
Synchronisierung und Verbund mit Google und Microsoft Entra einrichten
Microsoft Entra ID und Google Cloud Identity miteinander zu verbinden, kann chaotisch wirken, doch praxistaugliche Werkzeuge machen es möglich. Wenn Ihr Unternehmen sowohl Microsoft 365 als auch Google Workspace nutzt, möchten Sie Benutzer häufig zwischen beiden Plattformen synchronisieren oder Ihren Mitarbeitenden den Zugriff auf Google-Apps mit ihren Microsoft-Anmeldedaten ermöglichen – oder umgekehrt.
Der erste wichtige Schritt ist die Einrichtung der Verzeichnissynchronisierung. Microsoft stellt Azure AD Connect (heute Entra Connect) bereit, um lokales Active Directory mit Entra ID zu verknüpfen. Google Directory Sync übernimmt die Bereitstellung zwischen Google Cloud Identity und älteren LDAP- oder Active-Directory-Quellen. Für plattformübergreifende Verbundlösungen sind SAML und OIDC Ihre besten Verbündeten. Damit schaffen Sie Vertrauen, sodass Benutzer zwischen den App-Umgebungen wechseln können, ohne sich doppelt anmelden zu müssen oder doppelten Verwaltungsaufwand zu verursachen.
Die Einrichtung eines Verbunds kann bedeuten, Enterprise-Apps mit den richtigen SAML-Metadaten zu konfigurieren und Attributzuordnungen für Benutzer sorgfältig zu verwalten. Beachten Sie außerdem: Der Lebenszyklus muss eng abgestimmt werden, damit keine verwaisten Konten entstehen und keine Berechtigungen fortbestehen, die zur bisherigen Aufgabe nicht mehr passen. Es lohnt sich, diesen Governance-Leitfaden erneut anzusehen. Er zeigt, wie Sie Verantwortlichkeiten und Zugriffsüberprüfungen im Rahmen Ihrer übergreifenden Synchronisierungs- und Verbundstrategie strukturieren.
Die größte Hürde für die meisten Organisationen? Governance-Drift und uneinheitlich durchgesetzte Richtlinien. Stellen Sie sicher, dass die laufenden Zugriffsüberprüfungen verantwortet werden, und setzen Sie für die Deprovisionierung automatisierte Werkzeuge ein. Richtig umgesetzt, ermöglichen hybride Identitätsstrategien Ihren Benutzern einen reibungslosen Wechsel zwischen Clouds, während die Sicherheit Schritt hält – egal, in welcher Cloud sie heute oder morgen arbeiten.
Sicherheits- und Compliance-Lage: Zero Trust und regulatorische Unterstützung
Sicherheitsverantwortliche wissen: Die Identität ist das neue Burgtor. Microsoft Entra ID setzt intensiv auf eine Zero-Trust-Architektur – mit Zugriff nach dem Least-Privilege-Prinzip, kontinuierlicher Überprüfung von Benutzern und Geräten sowie kontextbezogenen Richtlinien über Conditional Access. Mehr zum Aufbau einer Verteidigung in mehreren Schichten finden Sie in diesem Überblick zu Zero Trust by Design. Er erläutert, wie die Abstimmung von Identitäts-, Geräte- und Sitzungskontrollen Lücken über die Microsoft-Cloud-Dienste hinweg schließt.
Google Identity verfolgt einen ähnlichen Ansatz. Die Plattform nutzt kontextbezogenen Zugriff, starke Anforderungen an die Multi-Faktor-Authentifizierung, Gerätevertrauen und identitätsbasierte Richtlinien. Das BeyondCorp-Modell von Google hat den Maßstab für die Zero-Trust-Reife gesetzt, besonders für verteilte Belegschaften und mobil geprägte Umgebungen.
Bei der Compliance zeigt sich für viele Organisationen, was in der Praxis zählt. Microsoft Entra ID unterstützt ein breites Spektrum an Zertifizierungen – darunter FedRAMP, HIPAA, DSGVO, SOC 2 und SOX – für globale Abdeckung und regulierte Branchen. Die Kontrollen zur Datenresidenz und zu regionalen Vorgaben sind ausgereift, insbesondere für international tätige Unternehmen. Google erreicht bei vielen dieser Zertifizierungen ein vergleichbares Niveau, kann jedoch außerhalb seiner Kernregionen der Cloud etwas zurückliegen. Dafür bewältigt Google die DSGVO, HIPAA und andere regulatorische Anforderungen mit großer Souveränität.
Wo beide Plattformen übereinstimmen: Transparenz, Nachvollziehbarkeit und rollenbasiertes Governance-Modell. Wo sie sich unterscheiden: feine Unterschiede bei der Anpassung von Richtlinien und bei der regionalen Einführung von Funktionen. Wenn Sie also die Identitätssicherheit bewerten, zählen Sie nicht nur die Zertifizierungen. Prüfen Sie stattdessen, wie jede Plattform kontinuierliche Verifizierung, schnelle Reaktion auf Vorfälle und durchgängiges Gerätevertrauen ermöglicht. Genau das trennt wirklich sichere Systeme von bloß konformen.
Worauf kleine und mittlere Unternehmen vor der Wahl einer Identitätsplattform achten sollten
Wenn Sie ein kleines oder mittleres Unternehmen führen, geht es bei der Wahl der richtigen Identitätsplattform nicht nur darum, den großen Anbietern zu folgen. Entscheidend ist, was Sie heute brauchen und wohin Sie morgen wollen. Microsoft Entra ID wird von wachsenden Unternehmen mit starker Bindung an Microsoft 365 häufig bevorzugt, insbesondere wenn Sie bei der Erweiterung Azure, Power Platform oder Copilot nutzen möchten.
Das zentrale Management von Entra ID erleichtert das Onboarding von Benutzern und die Automatisierung von Compliance-Anforderungen mit wachsender Größe. Es ist eine sichere Wahl, wenn Sie erwarten, dass Ihre IT-Komplexität zunimmt, oder wenn Sie von Anfang an umfangreiche Berichts- und Auditfunktionen benötigen.
Google Cloud Identity eignet sich für Teams, die Einfachheit, niedrigere Anfangskosten und eine reibungslose Administration suchen. Wenn Ihr Unternehmen vollständig remote arbeitet, bereits auf Google Workspace setzt oder mit möglichst wenig Aufwand starten möchte, bringt Sie Google schnell ans Ziel, mit weniger Konfigurationsaufwand als im Microsoft-Ökosystem. Auch für Start-ups oder Organisationen, die Google-Integrationen priorisieren, ist die Lösung kosteneffizient.
Unabhängig davon, in welche Richtung Sie tendieren, prüfen Sie die Reaktionsfähigkeit des Supports, das Preismodell (pro Benutzer oder gebündelt) und wie einfach sich Drittanbieter-Apps anbinden lassen. Achten Sie auf Optionen, mit denen Sie später erweiterte Funktionen nutzen können, etwa Geräteverwaltung, erweitertes SSO oder automatisierte Deprovisionierung. So wächst Ihre Identitätsinfrastruktur mit dem Unternehmen mit. Eine praxisnahe Identitätsstrategie für KMU bedeutet, auf Passgenauigkeit, Flexibilität zu achten und sich nicht in Sackgassen zu manövrieren, aus denen Sie später nur mit hohen Kosten wieder herauskommen.
So treffen Sie Ihre Entscheidung zur Identitätstechnologie
- Anforderungen erfassen: Listen Sie Ihre Cloud-Apps, Benutzertypen, Compliance-Anforderungen und bestehenden Integrationen auf, bevor Sie Anbieter bewerten.
- Pilotbereitstellungen testen: Richten Sie sowohl Microsoft Entra ID als auch Google Identity in Sandbox-Umgebungen ein, um Administrationsabläufe und das SSO-Erlebnis unter realen Bedingungen zu testen.
- Support und Dokumentation prüfen: Sehen Sie sich die Ressourcen der Anbieter, Foren und Benutzergruppen an, um Fehlerbehebung und Erfahrungswerte aus der Community zu finden.
- Langfristige Kosten bewerten: Vergleichen Sie Lizenzmodelle, Zusatzinvestitionen und die Auswirkungen der Skalierung, wenn Ihr Unternehmen wächst.
- Expertenrat einholen: Sprechen Sie mit vertrauenswürdigen IT-Partnern oder Kollegen, die bereits Plattformen gewechselt haben, und lernen Sie aus deren Erfahrungen, bevor Sie die endgültige Entscheidung treffen.
Das sollten Sie sich außerdem anhören
Wenn Sie Microsoft Entra vs Google Identity recherchieren, bieten diese Episoden praktische Hintergründe zu Identitätssicherheit, Governance, Zugriffskontrolle und dem Betrieb von Microsoft 365:
- Privileged Identity Management – Simply Explained — Verstehen Sie zeitlich begrenzte Berechtigungen, Genehmigungen und Zugriffsüberprüfungen.
- Conditional Access – Simply Explained — Erfahren Sie, wie kontextbezogene Richtlinien Benutzer und Geräte schützen.
- Microsoft Defender XDR – Simply Explained — Verbinden Sie Identitätssignale mit Erkennung, Untersuchung und Reaktion.
- Microsoft Teams Governance – The Illusion of Control — Sehen Sie, wie Governance Verantwortlichkeiten und wiederholbare Kontrollen schafft.