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Eigene Copilot-Funktionen in Business Central registrieren

AL, Metaprompt und sichere Azure-OpenAI-Schlüssel

Copilot ist in Business Central online ohne Zusatzkosten enthalten, doch die meisten Admins kommen nie über die vorgefertigten Demos hinaus. Diese Folge zeigt, wie Sie im System-AI-Namespace eigene Copilot-Funktionen sicher registrieren, steuern und pilotieren.

▶ Eigene Copilot-Funktionen in Business Central registrieren: AL, Metaprompt und sichere Azure-OpenAI-Schlüssel (KI-Synchronfassung)

Das erfahren Sie:

  1. Copilot Capability und Copilot Availability: per Enum-Erweiterung und Install- bzw. Upgrade-Codeunit eine eigene Funktion registrieren
  2. Die Seite „Copilot- und Agentfunktionen“ als Kontrolle und Notausschalter für Administratoren, inklusive „Weitere Informationen“-URL
  3. Metaprompt über die primäre Systemnachricht festlegen, im isolierten Speicher ablegen und Token-Budget sowie Temperatur passend wählen
  4. Endpunkt, Bereitstellungsname und API-Schlüssel schützen: isolierter Speicher für Entwicklung, Key Vault für Produktion, SecretText im Code
  5. Der Fünf-Schritte-Ablauf: Funktion, Verfügbarkeit, Autorisierung, Metaprompt und Pilotphase mit Telemetrie und Rollback

Diese Folge ist eine KI-synchronisierte deutsche Fassung des animierten Erklärvideos aus der M365 Show von Microsoft MVP Mirko Peters.

Abgleich von Zahlungen, Produkttexte, Auftragsvorschläge: Copilot in Business Central soll lästige Routinearbeit abnehmen. Die Funktion ist in Business Central online ohne zusätzliche Kosten enthalten, läuft aber nicht auf einer lokalen Installation. Die meisten Administratoren bleiben bei den vorgefertigten Demos stehen.

Eigene Copilot-Funktion in Business Central in 5 Schritten
  1. 1Fähigkeit registrierenEnumeration erweitern und die Funktion in einer Install- oder Upgrade-Codeunit per Register Capability anmelden.
  2. 2Verfügbarkeit festlegenAuf der Seite Copilot- und Agentenfunktionen bestimmen, ob Vorschau oder allgemein verfügbar und für wen.
  3. 3Azure OpenAI autorisierenEndpunkt, Bereitstellungsname und API-Schlüssel setzen; Schlüssel im isolierten Speicher, in Produktion im Key Vault.
  4. 4Metaprompt setzenPrimäre Systemnachricht definiert Rolle, Format und Leitplanken; Token-Budget und Temperatur beachten.
  5. 5Pilot und NotausschalterMit kleiner Gruppe starten, Telemetrie beobachten und Funktionen bei Problemen sofort deaktivieren.
M365.FM · Mirko Peters

Dabei lässt sich Copilot auf Entwicklerebene erweitern. Dieser Artikel zeigt, wie Sie eigene Copilot-Funktionen in AL registrieren, mit einem Metaprompt steuern und die Azure-OpenAI-Schlüssel sicher ablegen, damit Ihr Mandant stabil bleibt.

Copilot in Business Central erweitern: Die Erweiterungspunkte im Namespace System.AI

Die auffälligen Schaltflächen, etwa auf einer Kundenkarte, sind nur die Oberfläche. Die eigentlichen Erweiterungspunkte liegen im Namespace System.AI. Dort finden Sie die Codeunit „Copilot Capability“ und die zugehörige Enumeration. Sie sind dafür gedacht, dass Entwickler eigene KI-gestützte Funktionen definieren und registrieren.

Zwei Konzepte sind zentral:

  • Copilot-Funktion (Capability): die Fähigkeit, die Sie für Copilot erstellen.
  • Verfügbarkeit: legt fest, wann und wo diese Fähigkeit den Endbenutzern angezeigt wird.

Zusammen bilden sie ein Framework, mit dem Sie Copilot an die Bedürfnisse Ihres Unternehmens anpassen. Das KI-Modul bietet dafür Textvervollständigungen, chatähnliche Vervollständigungen für Workflow-Szenarien und Einbettungen (Embeddings) für die semantische Suche. So können Sie etwa eine Funktion bauen, die Bestellungen nach den Mustern Ihres Unternehmens entwirft, oder Assistenten, die im Ton Ihres Hauses antworten.

Eine Einschränkung gibt es: Der Chat mit Copilot, den Sie in Business Central kennen, lässt sich über dieses Modul nicht erweitern. Er hat einen eigenen Pfad. Erweitern können Sie ausschließlich über das beschriebene Funktionsmodell.

Copilot-Funktion registrieren: So funktioniert es in AL

Die Registrierung ist kein Zaubertrick, sondern klar umrissen: Sie erstellen eine Enumerationserweiterung für die Enumeration „Copilot Capability“. Anschließend rufen Sie in einer Install- oder Upgrade-Codeunit die Methode „Register Capability“ der Codeunit „Copilot Capability“ auf. Erst dieser Aufruf teilt Business Central mit, dass es eine neue KI-Funktion gibt. Ohne ihn kompiliert Ihre Erweiterung womöglich, aber Copilot weiß nichts von der Funktion.

Die Seite „Copilot- und Agentenfunktionen“

Die Verbindung zwischen Entwicklern und Administratoren ist die Seite „Copilot- und Agentenfunktionen“. Entwickler definieren die Funktion in AL, Administratoren verwalten sie in der Benutzeroberfläche. Die Seite hat mehrere Aufgaben:

  • Sie zeigt alle registrierten Funktionen an und dient als Plausibilitätsprüfung. Erscheint Ihre Funktion dort nicht, ist sie nicht korrekt registriert.
  • Administratoren können einzelne Funktionen deaktivieren, wenn etwas nicht funktioniert. Das ist der Notausschalter.
  • Hier legen Sie die Verfügbarkeit fest, etwa als Vorschau oder als allgemein verfügbar.
  • Hier steht auch der Schalter für die zulässige Datenbewegung über geografische Grenzen hinweg, falls Ihr Azure-Setup regionsübergreifend ist.

Funktionen aktivieren und deaktivieren sowie die Datenbewegung konfigurieren dürfen nur Administratoren mit SUPER-Berechtigung oder der Administratorrolle von Business Central. Planen Sie diesen Governance-Schritt deshalb von Anfang an ein.

Der Profi-Tipp: URL für weitere Informationen

Bei der Registrierung können Sie einen optionalen Text-Parameter mit einer URL für weitere Informationen übergeben. Er erscheint direkt auf der Administratorseite und ist damit eine eingebaute Dokumentation. Administratoren müssen weder einen Wiki-Link suchen noch Sie in Teams fragen, was die Funktion tut.

Häufige Fehler und Stolpersteine bei der Registrierung

Ihre Funktion lebt im selben Ökosystem, das Microsoft laufend aktualisiert. Eine falsche Registrierung kann zu Konflikten führen, vor allem bei Microsoft-Updates. Im schlimmsten Fall bricht die Sandbox zusammen oder Sie blockieren Benutzer in der Produktion.

Ein typisches Szenario: Sie nennen Ihre Funktion „Verkaufshelfer“ und vergeben einen allgemeinen Enumerationswert. Liefert Microsoft später eine integrierte Funktion im selben Bereich aus, weiß das System nicht mehr, welche es anzeigen soll, und der Code gerät zur Laufzeit in Konflikt.

So vermeiden Sie das:

  1. Eindeutige Namen wählen und keine generischen Bezeichnungen verwenden.
  2. Eigene Enumerationswerte vergeben, die sich nicht mit gängigen Bereichen überschneiden.
  3. Versionsnummern pflegen, damit Sie wissen, ob die Sandbox auf 1.2 und die Produktion noch auf 1.1 steht.
  4. Upgrade-Codeunits nutzen, um die Funktion bei Plattformänderungen sauber weiterzuführen.
  5. Zuerst in die Sandbox ausrollen, die Erweiterung dort testen, anpassen und erneut testen. Erst bei stabilem Verhalten geht sie in die Produktion.

Behandeln Sie die Registrierung wie Produktionscode, denn das ist sie.

Schlüsselspeicher: Entwicklung und Produktion

Isolierter Speicher (Entwicklung)

  • Richtige Wahl für Sandboxes und Entwicklungs-Builds
  • Andere Erweiterungen können die abgelegten Schlüssel nicht einsehen
  • Für die Produktion nicht gedacht
  • Eher ein Aktenschrank als ein Tresor

Azure Key Vault (Produktion)

  • Zugriffsgesteuerter Container für die Schlüssel
  • Mit Protokollierungs- und Rotationsrichtlinien
  • Erweiterung ruft Schlüssel zur Laufzeit ab
  • Rohschlüssel liegt nie offen im Code
  • Genau dieses Muster erwarten Auditoren
M365.FM · Mirko Peters

Metaprompt schreiben: Die Stellenbeschreibung Ihrer KI

Ohne weitere Vorgaben antwortet eine registrierte Funktion generisch und ohne Charakter. Der Metaprompt ist die primäre Systemnachricht, die Profil, Ausgabeformat und Leitplanken des Modells festlegt. Ein Benutzer-Prompt ist eine einzelne Aufgabe, der Metaprompt dagegen eine feste Anweisung, die in jede Antwort einfließt und im gesamten Chat-Kontext bestehen bleibt.

Ein Beispiel: Fragen Sie einfach nach Hauptbucheinträgen, wählt das Modell seinen eigenen Stil. Es liefert vielleicht lange Absätze oder Felder, die es gar nicht gibt. Mit einem Metaprompt wie „Du bist ein Finanzassistent. Gib Hauptbucheinträge immer als Aufzählungsliste mit Business-Central-Feldnamen aus“ werden die Antworten strukturiert und übersichtlich.

Technische Umsetzung

Entwickler setzen den Metaprompt über die Codeunit „AOAI Chat Messages“ mit dem Aufruf „Set Primary System Message“. Statt den Text fest im AL-Code zu hinterlegen, speichern Sie ihn im isolierten Speicher (Isolated Storage). Ihre Erweiterung kann ihn dort sicher abrufen und aktualisieren. Er bleibt verfügbar, liegt aber hinter der Sicherheitsgrenze der Erweiterung.

Token-Budget und Temperatur

  • Token-Budget: Metaprompt und Benutzereingabe zählen gemeinsam auf das Token-Limit. Formulieren Sie die Systemnachricht daher präzise und nicht in Romanlänge.
  • Temperatur: Sie steuert die Zufälligkeit. Für Finanzszenarien mit deterministischen, feldgenauen Ausgaben setzen Sie sie niedrig. Für Marketingtexte darf sie höher sein.
  • Compliance: Nehmen Sie explizite Formatierungsregeln, Antwortstrukturen und Einschränkungen für irrelevante Kommentare auf. So überstehen die Ausgaben nachgelagerte Systeme und Prüfungen.

Mit unterschiedlichen Metaprompts erhalten Sie verschiedene Persönlichkeiten auf Basis derselben KI. Ein Marketing-Copilot nutzt überzeugende Sprache, ein Finance-Copilot gibt strukturierte Journaleinträge ohne Adjektive aus.

Azure-OpenAI-Schlüssel sicher speichern: Isolated Storage, Key Vault und SecretText

Die KI läuft nicht lokal in Business Central, sondern über das Azure-OpenAI-Backend. Bei jedem Aufruf braucht Copilot drei Angaben:

  • den Ressourcen-Endpunkt, also die URL Ihrer Azure-OpenAI-Ressource,
  • den Bereitstellungsnamen,
  • den API-Schlüssel.

Offenliegende Schlüssel sind ein Sicherheitsrisiko. Die Regeln dazu:

Niemals fest im Code

Kodieren Sie diese Werte nie fest in AL und legen Sie sie nicht in Repositories wie GitHub ab. Repositories werden ständig nach offengelegten Geheimnissen durchsucht.

Entwicklung und Test: isolierter Speicher

Der isolierte Speicher in AL ist für Sandboxes und Entwicklungs-Builds die richtige Wahl. Andere Erweiterungen können die dort abgelegten Schlüssel nicht einsehen. Für die Produktion ist er aber nicht gedacht: Er ist eher ein Aktenschrank als ein Tresor.

Produktion: Azure Key Vault

In der Produktion gehören die Schlüssel in den Azure Key Vault. Er bewahrt sie in einem zugriffsgesteuerten Container mit Protokollierungs- und Rotationsrichtlinien auf. Ihre Erweiterung ruft zur Laufzeit ab, was sie braucht, und legt den Rohschlüssel nie im Code offen. Genau dieses Muster erwarten Auditoren.

SecretText gegen Leaks im Debugger

Speichern Sie den API-Schlüssel in AL als SecretText. Dann erscheint er auch beim schrittweisen Debuggen nicht im Klartext. Damit schließen Sie eine typische Lücke, nämlich die versehentliche Offenlegung durch Entwickler.

Berechtigungen schützen keine Schlüssel

Copilot erbt zwar die Zugriffskontrolle auf Geschäftsdaten. Ein API-Schlüssel authentifiziert aber den gesamten Dienst. Geht er verloren, können Außenstehende die komplette Integration imitieren. Benutzerberechtigungen in Business Central sperren Schlüssel nicht.

Setup validieren

Die Autorisierung setzen Sie über die Azure-OpenAI-Codeunit mit „Set Authorization“, indem Sie Ressourcen-URL, Bereitstellung und API-Schlüssel übergeben. Ist das falsch, lädt Copilot gar nicht erst. Ist es nur halb richtig, entstehen stille Fehler, die Benutzer vor Ihnen bemerken. Arbeiten Sie mit drei Umgebungen und drei Schlüsselsätzen.

Vom Konzept zum Workflow: Eigene Copilot-Funktion in fünf Schritten

Funktion, Schlüssel und Metaprompt helfen wenig, wenn sie nicht in der richtigen Reihenfolge zusammenspielen. Der Ablauf besteht aus fünf Schritten:

  1. Fähigkeit: Enumeration erweitern und die Funktion in einer Install- oder Upgrade-Codeunit registrieren.
  2. Verfügbarkeit: Festlegen, wo und für wen die Funktion erscheint, etwa als Vorschau oder allgemein verfügbar. So vermeiden Sie, dass unausgereifte Funktionen alle Benutzer erreichen.
  3. Autorisierung: Das Azure-OpenAI-Backend über Endpunkt, Bereitstellungsname und API-Schlüssel anbinden. Ohne Autorisierung steht die Funktion vor verschlossener Tür.
  4. Metaprompt: Die primäre Systemnachricht setzen, die Sie sicher im isolierten Speicher oder in der Produktion über den Key Vault abgelegt haben.
  5. Pilot: In einer kleinen Gruppe starten, Feedback sammeln und die Telemetrie beobachten. Das KI-Modul protokolliert die Nutzung, sodass Sie sehen, ob saubere Ergebnisse oder Ausschuss entstehen.

Halten Sie vor jeder Ausweitung einen Rollback-Plan bereit. Die Seite „Copilot- und Agentenfunktionen“ dient dabei als Reißleine: Administratoren deaktivieren eine Funktion sofort, bevor sich Benutzer beschweren.

Ein Beispiel aus der Praxis

Ein Team baute einen Copilot für Auftragsvorschläge. Es erweiterte die Enumeration, registrierte die Funktion in einer Install-Codeunit und kennzeichnete sie als Vorschau, sodass nur Testbenutzer sie sahen. Danach setzte es die Autorisierung mit Endpunkt, Bereitstellung und Schlüssel und legte den Metaprompt im isolierten Speicher ab. Die Systemnachricht lautete sinngemäß: Du bist ein Angebotsassistent, schlage Pakete vor und formatiere sie als Artikelzeilen, ohne unnötiges Geschwätz. Kleine Gruppen testeten, bis die Ergebnisse vorhersehbar waren. Erst dann wurde die Funktion als allgemein verfügbar gekennzeichnet und für alle Vertriebsbenutzer freigeschaltet.

Testen Sie jeden Teil isoliert: Registrierung, Anzeige der Verfügbarkeit, Autorisierung und Metaprompt. Erst wenn alles funktioniert, sollten Endbenutzer die Funktion nutzen.

Praktische Takeaways für Ihre Sandbox

  • Erweitern Sie Copilot über System.AI, indem Sie Funktionen mit einer Enumerationserweiterung und „Register Capability“ in einer Install- oder Upgrade-Codeunit registrieren.
  • Testen Sie alles zuerst in der Sandbox und rollen Sie erst danach in die Produktion aus.
  • Wählen Sie eindeutige Namen und eigene Enumerationswerte, pflegen Sie Versionsnummern und nutzen Sie Upgrade-Codeunits.
  • Hinterlegen Sie die URL für weitere Informationen, damit Administratoren die Funktion verstehen.
  • Setzen Sie den Metaprompt über „Set Primary System Message“ und halten Sie ihn kurz, denn er zählt zum Token-Budget.
  • Stellen Sie die Temperatur passend zum Einsatzzweck ein: niedrig für Finanzszenarien, höher für kreative Texte.
  • Nutzen Sie in der Entwicklung den isolierten Speicher, in der Produktion den Azure Key Vault, und halten Sie den API-Schlüssel als SecretText.
  • Kodieren Sie Schlüssel nie im Code und legen Sie sie nie in Repositories ab.
  • Starten Sie mit einem Pilot in kleiner Gruppe, beobachten Sie die Telemetrie und halten Sie einen Rollback-Plan bereit.
  • Denken Sie an die Governance: Copilot erbt Benutzerberechtigungen und liest keine Daten, auf die der Benutzer keinen Zugriff hat. Microsoft trainiert keine Modelle mit Mandantendaten, sofern Sie das nicht ausdrücklich erlauben.
Registrierung ohne Konflikte
M365.FM · Mirko Peters

Fazit

Copilot in Business Central ist mehr als eine Demo-Oberfläche. Mit registrierten Funktionen, einem klaren Metaprompt und sauber gesicherten Azure-OpenAI-Schlüsseln lässt sich der Assistent gezielt an Ihr Unternehmen anpassen. Entscheidend ist die Disziplin: sandboxgetestete Registrierung, eindeutige Namen, versionierte Upgrades, Schlüssel im Key Vault und ein schrittweiser Rollout mit Notausschalter auf der Seite „Copilot- und Agentenfunktionen“. Wer so vorgeht, erhält einen rollenspezifischen Assistenten, dem er vertrauen kann, statt Chaos in der Produktion.

Kurzquiz

Teste in 4 Fragen, was du gelernt hast.

Häufige Fragen

Wie registriere ich eine eigene Copilot-Funktion in Business Central?

Sie erstellen eine Enumerationserweiterung für die Enumeration „Copilot Capability“. Anschließend rufen Sie in einer Install- oder Upgrade-Codeunit die Methode „Register Capability“ der Codeunit „Copilot Capability“ auf. Erst dieser Aufruf macht Business Central die neue KI-Funktion bekannt.

Was ist ein Metaprompt in Business Central Copilot und wie setze ich ihn?

Der Metaprompt ist die primäre Systemnachricht, die Profil, Ausgabeformat und Leitplanken des Modells festlegt. Entwickler setzen ihn über die Codeunit „AOAI Chat Messages“ mit „Set Primary System Message“. Den Text speichern Sie am besten im isolierten Speicher statt im AL-Code.

Wo speichere ich Azure-OpenAI-Schlüssel für Copilot in Business Central sicher?

Niemals fest im Code oder in Repositories. In Sandbox und Entwicklung eignet sich der isolierte Speicher, in der Produktion der Azure Key Vault. Halten Sie den API-Schlüssel in AL als SecretText, damit er auch im Debugger nicht im Klartext erscheint.

Wie vermeide ich Konflikte und Probleme beim Ausrollen einer eigenen Copilot-Funktion?

Wählen Sie eindeutige Namen und eigene Enumerationswerte, pflegen Sie Versionsnummern und nutzen Sie Upgrade-Codeunits. Testen Sie zuerst in der Sandbox, starten Sie mit einem Pilot in kleiner Gruppe und halten Sie einen Rollback-Plan bereit. Administratoren können Funktionen jederzeit deaktivieren.

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