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Blog · Mirko Peters

Wie Sie Nicht-Microsoft-CRMs wie Salesforce mit Dynamics 365 Contact Center verbinden

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Erfahren Sie, wie Organisationen bestehende CRM-Plattformen wie Salesforce mit Dynamics 365 Contact Center integrieren können, ohne ihre primäre Datenbank zu ersetzen.

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Cover: Dynamics 365 Contact Center - Simply Explained

Organisationen, die Microsofts cloudnativen Service Desk evaluieren, gehen oft davon aus, dass sie ihre gesamte Infrastruktur umfassend umbauen und ihre zentralen Kundendatenbanken ersetzen müssen. Tatsächlich lassen sich Nicht-Microsoft-Plattformen wie Salesforce jedoch problemlos mit Dynamics 365 Contact Center verbinden. Unternehmen können so ihre Kanäle für die Live-Kommunikation modernisieren, ohne ihre bestehenden CRM-Investitionen aufzugeben.

Das Wichtigste in Kürze

Die architektonische Trennung verstehen: CRM vs. Contact Center

Um zu verstehen, warum eine vollständige Ablösung der Plattform nicht nötig ist, lohnt sich ein Blick auf die Aufteilung moderner Kundenservice-Architekturen. Ein klassisches Customer-Relationship-Management-System fungiert als langfristiger Aktenschrank. Es speichert, wer der Kunde ist, was er vor drei Monaten gekauft hat, offene Buchhaltungsvorgänge, frühere Serviceanfragen und Notizen, die sich über Jahre der Geschäftsbeziehung angesammelt haben.

Ein Contact Center hingegen übernimmt das aktuelle Gespräch in Echtzeit. Ob ein Kunde über Sprachkanäle anruft, einen Webchat nutzt oder über mobile Anwendungen schreibt: Das Contact Center steht als Service-Desk vor diesem Aktenschrank. Da beide Systeme grundlegend unterschiedliche operative Zwecke erfüllen, hat Microsoft seinen Contact-Center-Dienst so konzipiert, dass er sich mit externen Datenquellen verbindet, anstatt Unternehmen in ein Ökosystem eines einzigen Anbieters zu zwingen.

Konnektoren und Power Automate nutzen

Für Organisationen, die tief in Nicht-Microsoft-Datenbankumgebungen verankert sind, bedeutet die Migration jahrelanger Kundendaten hohe Kosten und operative Risiken. Glücklicherweise erlaubt moderne Cloud-Infrastruktur, Daten dort zu belassen, wo sie liegen, und gleichzeitig die Kommunikationswerkzeuge an der Kundenfront zu modernisieren.

Microsoft begegnet dieser architektonischen Realität mit spezialisierten Integrationsoptionen:

Dieser Ansatz stellt sicher, dass die langfristige Geschäftslogik und die historischen Daten im Altsystem unangetastet bleiben, während Servicemitarbeiter sofort Zugriff auf einen optimierten, cloudbasierten Agent-Workspace erhalten.

Agenten befähigen, ohne den Betrieb zu stören

Wenn ein Agent eine eingehende Kundeninteraktion annimmt, etwa einen hektischen Web-Chat wegen einer fehlenden Lieferung, braucht er sofort den Kontext. In einer fragmentierten Umgebung ohne saubere Integrationen verlieren Agenten wertvolle Minuten, weil sie zwischen Browser-Tabs wechseln, in getrennten Postfächern suchen und in isolierten Datenbanken nachfragen.

Wenn Sie ein externes CRM mit Dynamics 365 Contact Center verbinden, wird der Agent-Arbeitsbereich zur zentralen Oberfläche für die Live-Kommunikation. Auch wenn das historische Kundenprofil und die bisherige Kaufhistorie in Salesforce liegen, fragt die Contact-Center-Umgebung diese Datenbank in Echtzeit ab. Der Mitarbeiter sieht die eingehende Anfrage zusammen mit den relevanten Kontodaten, offenen Bestellungen und dem bisherigen Serviceverlauf, ohne sich in eine zweite Anwendung einloggen zu müssen.

Bewährte Methoden für die Integration externer CRM-Systeme

Die technische Möglichkeit, externe Systeme anzubinden, ist vorhanden. Eine hybride Architektur erfolgreich umzusetzen, erfordert jedoch sorgfältige Planung. Unternehmen müssen klare Data-Governance-Regeln festlegen, die bestimmen, welches System für bestimmte Datenpunkte als „Source of Truth“ gilt, etwa für Kontaktdaten oder Abrechnungsänderungen.

Auch die Latenz ist ein entscheidender Faktor. Da Sprach- und Chat-Interaktionen in Echtzeit erfolgen und sofort Kontext bereitstehen muss, sollten API-Aufrufe zwischen dem Contact Center und dem externen CRM optimiert werden. Das Zwischenspeichern häufig abgerufener Kundendaten und schlanke Abfrageparameter verhindern Verzögerungen in Phasen mit hohem Aufkommen. So bleiben Supervisoren und Agenten auch dann auf hohem Leistungsniveau.

Fazit

Die Modernisierung des Kundenservice erfordert keine disruptive Plattformmigration nach dem Prinzip „alles oder nichts“. Mit Dynamics 365 Contact Center neben Ihrem bestehenden Unternehmens-CRM lassen sich fortschrittliches KI-gestütztes Routing, einheitliche Kanalverwaltung und nahtlose Agent-Arbeitsbereiche bereitstellen, ohne die bisherigen Investitionen in historische Daten aufzugeben.

Um tiefer einzusteigen, wie Microsoft Sprach-, Chat-, Routing- und KI-Funktionen für moderne Supportteams strukturiert, hören Sie sich unbedingt die vollständige Episode im M365 FM Podcast an.

Häufige Fragen

Kann ich Dynamics 365 Contact Center mit Salesforce verwenden?

Ja. Microsoft stellt integrierte Tools und Konnektoren bereit, etwa den Salesforce-Konnektor. Damit können Organisationen Live-Interaktionen im Contact Center weiterleiten, während ihre zentrale Kundendatenbank in Salesforce bleibt.

Muss ich alle meine Kundendaten in Microsoft Dataverse migrieren?

Nein. Ihre primären Kundendatensätze, historischen Fälle und Kontodaten können Sie in Ihrer bestehenden CRM-Plattform belassen. Gleichzeitig nutzen Sie die cloudnative Arbeitsumgebung und die KI-Funktionen von Microsoft für Sprach- und digitale Kommunikation.

Wie werden Nicht-Microsoft-CRM-Systeme mit Dynamics 365 Contact Center verbunden?

Die Verbindung erfolgt über native Konnektoren, etwa den Salesforce-Konnektor, oder über individuelle Datenworkflows mit Power Automate, die Kundendatensätze und Interaktionsverläufe synchronisieren.

Müssen Agenten zwischen Salesforce- und Microsoft-Oberflächen wechseln?

Ziel der Integration ist ein einheitlicher Agent-Arbeitsbereich, der die nötigen Kontextinformationen aus dem angebundenen CRM bereitstellt. Agenten müssen so seltener zwischen mehreren eigenständigen Fenstern wechseln.

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