Viva Connections vs. SharePoint-Intranet: Was hat sich verändert?
Von Mirko Peters · · Aktualisiert
Vergleichen Sie Viva Connections mit der SharePoint-Intranet-Architektur: Navigation, Dashboards, Personalisierung, Teams-Integration, Governance, mobiler Zugriff und Anwendungsfälle.
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Der Übergang von klassischen SharePoint-Intranetportalen zu Microsoft Viva Connections hat einen neuen Ansatz für den digitalen Arbeitsplatz in Microsoft 365 gebracht. Viva Connections verbindet die bekannten Stärken von SharePoint mit einer neuen, integrierten Plattform, die auf Mitarbeiterbindung und den täglichen Arbeitsablauf ausgerichtet ist. Der entscheidende Unterschied liegt darin, wie Informationen und Erlebnisse bereitgestellt werden: weg von statischen Portalen, hin zu einer dynamischen, personalisierten Startseite innerhalb von Microsoft Teams. Im Folgenden erhalten Sie einen vollständigen Überblick darüber, was sich verändert hat, warum das wichtig ist und wie sich diese Änderungen auf die Technik hinter Ihrem Intranet und auf die Menschen auswirken, die es täglich nutzen. Sie erwartet ein praxisnaher Vergleich, der sich nicht nur auf Funktionen konzentriert, sondern auf die tatsächlichen Auswirkungen auf Zusammenarbeit, Unternehmenskultur und Geschäftsergebnisse.
Microsoft Viva und die Weiterentwicklung des SharePoint-Intranets verstehen
Werfen wir kurz einen Blick aus der Vogelperspektive. Intranets waren früher flache Einbahnstraßen, vergleichbar mit digitalen Schwarzen Brettern auf SharePoint-Basis. Man fand Nachrichtenbeiträge, einige Links und wichtige Dokumente, die drei Klicks tief vergraben waren, und vielleicht ein einsames Feedbackformular, das niemand nutzte. Diese Zeiten sind schnell vorbei.
Dann kommt Microsoft Viva: eine neue Suite von Apps, die das Mitarbeitererlebnis in den Mittelpunkt stellt. Viva steht nicht für sich allein, sondern bündelt Kommunikation, Ressourcen, Lernangebote und Community zu einem integrierten Ablauf direkt in Microsoft 365. Das bedeutet, dass das SharePoint, das Sie kennen und das klassische Intranets antreibt, nicht mehr nur ein Ort für statische Inhalte ist. Heute bildet es das Fundament für Viva und liefert moderne, interaktive Erlebnisse, die zur tatsächlichen Arbeitsweise der Menschen passen und nicht nur zu dem, wie die IT die Oberfläche gestalten möchte.
Bei dieser Entwicklung geht es nicht nur um schickere Dashboards oder mobil optimierte Seiten. Es geht um einen Wandel: Menschen sollen genau das bekommen, was sie brauchen, wann sie es brauchen und wo immer sie sich gerade befinden, ob am Desktop, in Teams oder auf dem Smartphone am anderen Ende der Welt. In den folgenden Abschnitten zeige ich Ihnen, wie dieser Ansatz weniger Klicks, bessere Beteiligung und die Möglichkeit bringt, gute Ideen weltweit auszurollen. Der Rest dieses Leitfadens erklärt, was Viva und SharePoint jeweils für sich allein leisten und gemeinsam, und warum der Wechsel vom Alten zum Neuen für jeden digitalen Arbeitsplatz wirklich von Bedeutung ist.
Was ist Microsoft Viva und wie hängt es mit SharePoint zusammen?
Microsoft Viva ist eine Plattform für das Mitarbeitererlebnis innerhalb von Microsoft 365. Sie soll Kommunikation, Lernen, Ressourcen und Erkenntnisse für die moderne Belegschaft verbessern. Viva wurde 2021 veröffentlicht und besteht aus mehreren Modulen, darunter Connections, Engage, Learning und Insights. Alle sollen die Mitarbeiterbindung direkt in den Arbeitsalltag einbetten.
SharePoint spielt weiterhin eine grundlegende Rolle. Viva Connections nutzt SharePoint insbesondere als Backend für die Speicherung und Verwaltung von Inhalten. Alle Ihre Nachrichten, Dokumente und Ressourcen werden weiterhin in SharePoint organisiert und verwaltet. Viva legt lediglich eine interaktivere, kuratierte und personalisierte Erfahrung darüber und integriert diese Elemente in Werkzeuge, die Mitarbeitende bereits nutzen, etwa Teams und mobile Apps.
Vom klassischen Intranet zu Viva Connections
Unternehmensintranets waren traditionell eigenständige SharePoint-Websites, die als statische Portale mit begrenzter Interaktivität oder Personalisierung dienten. Microsofts Strategie hat sich verschoben: Viva Connections bringt das Intranet direkt in Microsoft Teams und bietet einen zentralen Einstiegspunkt für Unternehmenskommunikation, Ressourcen und personalisierte Dashboards.
Dieses neue Modell zeigt Informationen nicht nur an, sondern kuratiert sie. Es stellt jedem Benutzer automatisch die jeweils relevantesten Inhalte bereit. Das Ergebnis ist ein lebendiger Arbeitsbereich statt eines starren Portals, zugeschnitten auf Standort, Rolle oder Abteilung und überall dort verfügbar, wo Mitarbeitende arbeiten. So werden Beteiligung und Zusammenarbeit Teil des Arbeitsflusses und nicht erst ein nachträglicher Gedanke.
Architektur und Kernfunktionen von Viva Connections
Nachdem Sie nun das große Ganze kennen, werfen wir einen genaueren Blick unter die Haube. Viva Connections setzt neue Maßstäbe, indem es die leistungsstarke Inhaltsverwaltung von SharePoint mit neuen interaktiven Komponenten kombiniert, die für die Teams-Umgebung entwickelt wurden und damit für Menschen auf jedem Gerät.
Die Architektur der Plattform baut auf dem auf, was an SharePoint bereits stark ist, etwa Webparts und Inhaltszielgruppen. Darauf setzen Sie Funktionen wie Dashboards, Adaptive Cards und personalisierte Feeds, die Informationen in den Vordergrund rücken. Sie müssen nicht alles von Grund auf neu bauen. Viva Connections ist vielmehr die Brücke zwischen den bestehenden SharePoint-Inhalten Ihres Unternehmens und neuen Funktionen, die Ihr Intranet zu einem echten digitalen Eingangstor machen.
Das ist wichtig, weil Organisationen Erlebnisse bereitstellen können, die im Hintergrund standardisiert und an der Oberfläche stark anpassbar sind. Die folgenden Abschnitte erläutern diese Kernkomponenten und zeigen, wie sich die einzelnen Bausteine, von Dashboards bis zum Feed, zusammenfügen und wie SharePoint das Ganze im Hintergrund antreibt.
Die wichtigsten Komponenten von Viva Connections
- Dashboard: Ein interaktiver Bereich mit Karten für Neuigkeiten, Aufgaben, Apps und Ressourcen, der sich leicht für verschiedene Mitarbeitergruppen anpassen lässt.
- Feed: Ein dynamischer, personalisierter Stream mit Neuigkeiten, Unterhaltungen und Updates aus SharePoint und Viva Engage.
- Ressourcen: Ausgewählte Links zu wichtigen Websites, Richtlinien oder Tools, die direkt aus der Teams-Oberfläche erreichbar sind.
- Integration von SharePoint-Webparts: Klassische SharePoint-Online-Webparts (Neuigkeiten, Dokumente, Schnellverknüpfungen) lassen sich in einer reibungsloseren, modernen Benutzeroberfläche wiederverwenden.
So nutzt Viva Connections SharePoint als Backend
- Inhaltsverwaltung: Alle Neuigkeiten, Seiten und Dateien, die in Viva Connections angezeigt werden, werden in SharePoint erstellt und verwaltet. Das ermöglicht langfristige Governance, robuste Berechtigungssteuerung und flexible Websitestrukturen, die sich ohne zusätzliche Tools an die Anforderungen der Organisation anpassen.
- Websitearchitektur: Viva Connections baut auf einer SharePoint-„Startwebsite“ auf, die als zentrale Drehscheibe für alle Unterwebsites, Ressourcen und die Navigation dient. Dabei wird die bewährte Architektur von SharePoint zur Organisation komplexer Inhalte genutzt, und die Migration für Unternehmen, die von klassischen Intranets kommen, verläuft nahtlos.
- Gemeinsam genutzte Funktionen: Benutzerberechtigungen, Zielgruppenausrichtung und Dokumentenverwaltung werden direkt aus dem Modell von SharePoint übernommen. Wenn Sie in SharePoint bereits Sicherheitsgruppen und Redaktionsrollen einrichten, respektiert Viva Connections dieselben Grenzen.
- Automatische Inhaltserkennung: Viva Connections bezieht automatisch Inhalte ein, die zu Benutzerattributen passen (Abteilung, Standort usw.). So wirken Dashboard und Feeds stets relevant. Diese dynamische Bereitstellung bedeutet weniger Ballast und personalisierte Erlebnisse für alle.
- Nutzung von Microsoft Graph: Die Intelligenz-Ebene stammt von Microsoft Graph, der zeitnah empfohlene Inhalte hervorhebt. Das geht über statische Links hinaus und liefert echte, umsetzbare Erkenntnisse und Updates.
Benutzererlebnis auf Desktop, Mobilgerät und in Microsoft Teams
Beim Benutzererlebnis hebt sich Viva Connections besonders ab. Klassische Intranets fanden vor allem auf Desktops statt und sahen für alle nahezu gleich aus. Viva geht hier einen Schritt weiter: Die Oberfläche ist anpassungsfähig, barrierefrei und nahtlos in die Arbeitsabläufe eingebettet, die Mitarbeitende bereits kennen, insbesondere in Teams.
Das ist wichtig, weil Mitarbeitende heute erwarten, dass ihre Arbeitswerkzeuge genauso reaktionsschnell und intuitiv sind wie die Apps, die sie in ihrer Freizeit nutzen. Viva Connections ist genau darauf ausgelegt: Es ist kein Nebenprojekt, sondern ein zentraler Bestandteil der Teams-Umgebung und erscheint dort, wo Menschen chatten, telefonieren und zusammenarbeiten. Für mobile Beschäftigte und Frontline-Mitarbeitende sorgt das Adaptive-Card-Design dafür, dass Informationen schnell verfügbar, personalisiert und leicht umsetzbar sind.
In den folgenden detaillierten Abschnitten erhalten Sie einen Einblick in die Praxis, sowohl in die Desktop- und Teams-Oberfläche als auch in das moderne mobile Erlebnis. So können Sie besser beurteilen, nicht nur wie etwas aussieht, sondern wie Menschen es im Arbeitsalltag tatsächlich nutzen werden, unabhängig von Gerät oder Standort.
Viva Connections in der App-Leiste von Teams und auf dem Desktop
Viva Connections erscheint auf dem Desktop als eigene, anpassbare App, die an die Teams-App-Leiste angeheftet wird. Diese Platzierung bietet mit einem Klick sofortigen Zugriff auf die Unternehmenshub-Seite und bündelt Neuigkeiten, Dashboards und Ressourcen direkt in der vertrauten Teams-Oberfläche. Die Navigation ist gestrafft: Im Hintergrund stützt sie sich auf die SharePoint-Websitestruktur, präsentiert aber eine übersichtliche, personalisierte Oberfläche.
Administratoren können das Branding konfigurieren und festlegen, was verschiedenen Gruppen angezeigt wird. So wirkt die Desktop-Oberfläche zugleich professionell und individuell zugeschnitten. Klassische SharePoint-Portale erforderten dagegen oft mehrere Anmeldungen oder Browser-Tabs und waren kaum tief in Teams integriert.
Mobile Nutzung und adaptives Kartendesign in Viva Connections
Auf mobilen Geräten setzt Viva Connections auf responsives Design mit adaptiven Karten. Das sind modulare Blöcke, die sich automatisch an verschiedene Bildschirme und Bedürfnisse der Nutzer anpassen. Mitarbeitende sehen relevante Neuigkeiten, Aufgaben und Updates in einem scrollfreundlichen, touchoptimierten Format direkt in der Teams-App für Mobilgeräte.
Das ist ein echter Gamechanger für Frontline-Kräfte und Beschäftigte, die nicht am Schreibtisch arbeiten. Sie erhalten schnellen Zugriff auf personalisierte Ressourcen und Informationen in Echtzeit. So steigt die Beteiligung, und alle bleiben auf dem Laufenden, unabhängig davon, wo oder wie sie arbeiten.
Anpassung, Branding und Lokalisierung
Eine zentrale Frage für jede Organisation lautet: Wie stark lässt sich das an Ihr Unternehmen anpassen, statt wie ein generisches Microsoft-Produkt zu wirken? Viva Connections bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Oberfläche anzupassen, zu branden und zu lokalisieren. So spiegelt sie das Erscheinungsbild und den Stil Ihres Unternehmens wider und erfüllt gleichzeitig die Anforderungen von Mitarbeitenden weltweit.
Es geht um mehr als ein Logo in der Ecke. Sie steuern Layouts, Farben und die Inhalte, die für bestimmte Regionen hervorgehoben werden, und mehr. Die Erweiterbarkeit ermöglicht Entwicklern, das Framework von Viva mit eigenen Apps und Dashboards zu erweitern, die auf die speziellen Anforderungen und Workflows Ihres Unternehmens abgestimmt sind.
Diese Form der Anpassung und Lokalisierung ist für global aufgestellte Organisationen mit vielfältigen Belegschaften entscheidend. Im Folgenden erläutern wir die wichtigsten Wege, Viva Connections nach Marke und Region anzupassen, damit alle engagiert bleiben, unabhängig von Standort oder Sprache.
Branding und kuratierte Erlebnisse in Viva Connections
- Individuelle Logos und Farben: Laden Sie das Logo Ihrer Marke hoch und passen Sie die Farbpalette an, um einen einheitlichen Unternehmensauftritt zu erreichen.
- Kuratierte Dashboards: Erstellen Sie unterschiedliche Dashboards für Abteilungen, Standorte oder Rollen, damit die Inhalte für jede Gruppe relevant sind.
- Flexible Layouts: Wählen Sie Layouts, die zum Kommunikationsstil Ihres Unternehmens passen: Karten, Feeds, Ressourcenlinks oder eine Mischung aus allen dreien.
- Erweiterbarkeit: Fügen Sie individuelle Apps oder Integrationen hinzu, die auf spezifische Geschäftsprozesse zugeschnitten sind, und zwar innerhalb des Dashboard-Frameworks von Viva.
Lokalisierung für globale Belegschaften
- Mehrsprachige Unterstützung: Stellen Sie Intranetinhalte in zahlreichen Sprachen bereit, die anhand der Benutzereinstellungen automatisch erkannt werden.
- Regionale Ausrichtung: Zeigen Sie standortspezifische Neuigkeiten, Ressourcen und Kontakte an, die auf jedes Land bzw. jeden Standort zugeschnitten sind.
- Adaptive Inhalte: Konfigurieren Sie Dashboard-Karten und Feeds so, dass sie je nach Standort oder Sprachpräferenz automatisch wechseln.
- Einhaltung lokaler Vorgaben: Legen Sie regionale Richtlinien oder Warnhinweise direkt in der Oberfläche fest, damit Compliance-Vorgaben nie auf der Strecke bleiben.
Migration, Einrichtung und Verwaltung
Bei jeder größeren Plattformumstellung entscheidet die Umsetzung über den Erfolg. Beim Wechsel von einem klassischen SharePoint-Intranet zu einem neuen, einheitlichen Mitarbeiterhub in Teams sind eine sorgfältige Einrichtung, ein Fokus auf Berechtigungen und neue Governance-Modelle erforderlich.
Administratoren müssen festlegen, was der Einstiegspunkt sein soll, also die Standard-Startseite, und wie bestehende SharePoint-Strukturen für eine dynamische, rollenbasierte Viva-Nutzung umgestaltet werden. Berechtigungen zu verwalten heißt heute nicht mehr nur, Personen einer Gruppe hinzuzufügen. Redaktions- und Dashboard-Rollen müssen klar definiert und laufend überwacht werden.
Im Folgenden zeigen wir Ihnen eine schrittweise Vorgehensweise, um Viva Connections als Standard-Intranet einzurichten. Dazu kommen praktische Tipps zu Governance, zur Zuweisung redaktioneller Verantwortlichkeiten und zur Aktualität der Inhalte. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe, umsetzbare Schritte, die den Übergang für IT und Endbenutzer so reibungslos wie möglich gestalten.
Standard-Startseite konfigurieren und Berechtigungen verwalten
- Viva-Startwebsite festlegen: Legen Sie im SharePoint Admin Center Ihre wichtigste Intranet-Website als Startwebsite fest. Damit beginnt die Integration mit Viva Connections und Teams.
- Teams-App konfigurieren: Nutzen Sie die Teams-Admin-Einstellungen, um Viva Connections als Standard-Einstiegserlebnis festzulegen, damit alle Benutzer es beim Öffnen von Teams sehen.
- Berechtigungen zuweisen: Legen Sie granulare Bearbeitungsrechte für Dashboard-Editoren, Ressourcenkuratoren und News-Publisher fest und unterscheiden Sie diese klar von allgemeinen Endbenutzern.
- Governance sicherstellen: Überprüfen Sie Zugriffsstufen und Redaktionsrollen regelmäßig, um Content-Wildwuchs zu verhindern und die Einhaltung interner Richtlinien sicherzustellen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Bereitstellung von Viva Connections
- Voraussetzungen prüfen: Stellen Sie sicher, dass Ihre SharePoint-Umgebung modern ist, und aktivieren Sie eine Startseite-Website. Bereiten Sie zentrale Inhalte und Branding-Elemente vor.
- Viva Connections aktivieren: Folgen Sie dem Einrichtungsassistenten von Microsoft, um die SharePoint-Startseite-Website mit Teams zu verbinden und die Viva-App bereitzustellen.
- Governance einrichten: Legen Sie fest, wer für Inhaltskarten, News-Feeds und Dashboards verantwortlich ist. Weisen Sie Redakteure zu und definieren Sie Zyklen für die Inhaltsprüfung.
- Feedback einholen und optimieren: Nutzen Sie nach dem Rollout die Viva-Analysen, um Adoption und Interaktion zu überwachen. Passen Sie Inhalte, Struktur oder Zielgruppenausrichtung anhand realer Nutzungsdaten an.
Integration der Viva-Suite-Module und Ausblick
Die Stärke von Viva Connections liegt nicht nur in einem ansprechenden Intranet, sondern darin, dass es zur zentralen Anlaufstelle für ein viel größeres Spektrum an Engagement-Tools innerhalb von Microsoft Viva wird. Durch die Einbindung von Social-Features (wie Viva Engage/Yammer), Lerninhalten und Mitarbeiter-Insights schließt Viva Connections die Lücke zwischen Kommunikation, Lernen und konkretem Handeln im Arbeitsalltag.
Für Organisationen, die auf einheitliche Erlebnisse setzen, geht die Roadmap vor allem in Richtung tieferer Vernetzung. Stellen Sie sich vor: Ein Frontline-Mitarbeiter absolviert eine Sicherheitsschulung, liest eine neue Richtlinie und beteiligt sich an einer Unternehmensunterhaltung, ohne zwischen fünf verschiedenen Apps wechseln zu müssen. Genau diese Art vernetzter Mitarbeitererfahrung skizziert die Zukunftsvision von Microsoft.
Der folgende Abschnitt zeigt im Detail, wie jedes dieser Module innerhalb von Viva Connections funktioniert und was dies für die langfristige Entwicklung Ihres digitalen Arbeitsplatzes bedeutet – nicht nur für die Anforderungen von heute, sondern auch für eine sich schnell verändernde, verteilte Zukunft.
Social, Lernen und Insights in Viva Connections einbinden
- Viva-Engage-Integration (Yammer): Binden Sie Communities, Ankündigungs-Feeds und Diskussionsthreads direkt in das Viva-Connections-Dashboard ein. Mitarbeitende sehen die neuesten Unterhaltungen und können direkt in Teams darauf reagieren. So fördern Sie aktives Social Engagement und stärken die Unternehmenskultur.
- Viva-Learning-Integration: Zeigen Sie verpflichtende Schulungen, empfohlene Module oder Karrierepfade direkt in den Dashboard-Karten an. Lernen muss nicht mehr aktiv gesucht werden – es erscheint im Arbeitsfluss und steigert so Engagement und Abschlussquoten.
- Viva-Insights-Integration: Insights liefern Analysen zu persönlicher Produktivität, Teamgewohnheiten und Wohlbefinden. Einzelpersonen erhalten Erinnerungen an Pausen oder Fokuszeiten, während Führungskräfte (unter Berücksichtigung des Datenschutzes) Daten zu Engagement-Trends einsehen können. So lassen sich fundierte Maßnahmen ergreifen, die gesündere Arbeitsweisen unterstützen.
- Einheitliches Erlebnis: Diese Integrationen reduzieren den Kontextwechsel und mindern die Tool-Müdigkeit, indem Ankündigungen, Lerninhalte und umsetzbare Erkenntnisse an einem Ort zusammengeführt werden. Das vereinfacht das digitale Erlebnis und stellt sicher, dass nichts in separaten Apps oder E-Mail-Verläufen untergeht.
Die wichtigsten Unterschiede zwischen Viva Connections und einem SharePoint-Intranet
- Architektur: Viva Connections baut auf SharePoint auf, wird aber innerhalb von Microsoft Teams bereitgestellt, während klassische SharePoint-Intranets eigenständige Webportale sind. Viva nutzt somit die Reichweite, Präsenzinformationen und Chat von Teams, wodurch das Intranet aus guten Gründen nicht mehr zu umgehen ist.
- Benutzererlebnis: Viva bietet einen personalisierten Feed und ein personalisiertes Dashboard, die Inhalte rollenbasiert und adaptiv darstellen. Traditionelle SharePoint-Intranets sind dagegen oft „One-size-fits-all“-Lösungen, bei denen News und Ressourcen hinter Klicks und Registerkarten verborgen liegen.
- Mobilgeräte und Barrierefreiheit: Adaptive Cards und die Teams-Integration machen Viva Connections auf Mobilgeräten deutlich zugänglicher und nutzbarer. Sie helfen Remote- und Frontline-Mitarbeitenden, auf eine Weise verbunden zu bleiben, die klassische SharePoint-Portale schlicht nicht bieten.
- Integration und Erweiterbarkeit: Die tiefe Integration von Viva in die übrige Viva-Suite (Engage, Learning, Insights) bringt Social-, Lern- und Analysefunktionen in einen gemeinsamen Arbeitsablauf. Das leistet SharePoint allein nativ nicht.
- Governance und Administration: Der Wechsel zu Viva erfordert ein Umdenken bei Content-Governance, Verantwortlichkeiten und Redaktionsmodellen. Sie gehen von dokumentenzentrierten Arbeitsabläufen in SharePoint zu einem agileren, dashboardgesteuerten Ansatz in Viva Connections über.
Fazit: Die Zukunft des Intranets in Microsoft 365
Viva Connections stellt eine grundlegende Weiterentwicklung dar, wie Microsoft 365 digitale Arbeitsplätze unterstützt. Laut Microsoft-Untersuchungen melden Organisationen, die Viva einsetzen, bis zu 30 % höheres Mitarbeiterengagement und einen schnelleren Zugriff auf wichtige Neuigkeiten und Ressourcen im Vergleich zu veralteten Portalen. SharePoint bleibt dennoch unverzichtbar: Content-Management und Website-Architektur bilden das Rückgrat für das neu vereinheitlichte Erlebnis von Viva.
Branchenexperten sind sich einig, dass diese Kombination die Flexibilität, Reichweite und Analysefähigkeit bietet, die das hybride Arbeitszeitalter erfordert. Ob Sie Ihr bestehendes Intranet modernisieren oder von Grund auf neu aufbauen: Mit Viva Connections schaffen Sie die Grundlage für nachhaltige Produktivität, Engagement und Agilität im Rahmen Ihrer langfristigen digitalen Transformation.
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